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Es ist ein wunderbarer Tag gewesen, das Wetter spielte mit , alle waren gespannt und voller Vorfreude.

Was ist geschehen? Die SportSfreunde hatten eine Idee! Wie wäre es ein Event zu kreieren, das für Freunde ist und den Charakter von Drachenboot wiederspiegelt? Etwas, bei der keine großen Formalien zu klären sind und man sich auf ein Wort verlassen kann! Ja toll, darauf hatten wir Lust und Laune! Zack und schon war der Beschluss gefasst "Wir erschaffen solch ein Event"!

Nach unzähligen Gedankengängen und Planungsphasen mit vielen Bauchmuskelbewegungen, durch´s Lachen, entstand ein Plan und ein Name! "DRUMS and DRAGONS" ! Ja, so soll es heißen und es ist doch einleuchtend. Was kann man mehr mit unserem Sport in Verbindung bringen, als den Drachen, der durch das rhythmische trommeln mit seiner Mannschaft durch dick und dünn geht.

Ein Termin zu finden ist dagegen schon schwierig gewesen, denn alle Teams haben ihren Jahresplan und fahren auch die letzte Regatta des Jahres mit. Auch sollten die Veranstaltungen in der eigenen Region durch uns keine Konkurrenz bekommen. So wählten wir den 21.10.2017 für diesen besonderen Tag aus. Kurzstrecken, Langstrecken und auch Abpaddeln sind vorbei und es ist Zeit, mehr als nur an das eigene Team zu denken. Spaß mit Freunden war nun angesagt!

10 Uhr am Sonnabend Morgen in Berlin Grünau. Seit zwei Stunden quälen sich 150 Drachenbootsportler in den Krafträumen und auf dem Bootsplatz des Olympiastützpunktes Berlin Grünau, der Heimat der "SportSfreunde". Aber auch vor dem Stützpunkt und damit dem Vereinsgelände des Sportclub Berlin Grünau tat sich etwas. Dort versammelten sich noch mehr Drachenbootsportler und die hatten nicht zwingend ein Leistungsziel. Es waren die Freunde aus Fürstenwalde "Hawlinger", Beeskow "Pulsedriver" und Straußberg "KSC Dragons", die sich dort einfanden um einen Überraschungstag mit ihr Freunden, den "SportSfreunden zu verbringen.

Ein Empfangskomitee begrüßte alle und führte sie zu unserer eigentlichem Wirkungsstätte dem Eiskeller. Dort fanden sie die gut gelaunten, aber vielleicht in einigen Ausnahmen noch müden SportSfreunde vor. Es wahr schon alles angerichtet! Ein großes Zelt aufgebaut, der Eiskeller wartete mit Kaffee, drei Drachenboote schwammen samt Drachenkopf, - schwanz und Trommel auf dem Wasser und waren abfahrbereit. Nach einer kurzen Begrüßung wurde auch der erste Sinn der Veranstaltung erfüllt. Gemeinsam und doch nicht allein, hätte auch das Motto heißen können. Durch ein Kartenspiel, bei welchem jeder Paddelfreund eine Karte zog, wurden die Besetzungen der Boote bestimmt. So war gewährleistet, dass man in jedem Fall nicht mit seinem eigenem Team unterwegs ist. Es entstand eine gute Mischung aus den vier anwesenden Teams. Gut, wie es der Zufall wollte, saßen in einem Boot fast nur Frauen, aber was kann es denn schöneres geben!?

Um Punkt 10:30Uhr also nach Plan! legten die Boote ab, wohlgemerkt unter den erstaunten Blicken, der Nationalmannschaftanwärter, welche sich bestimmt auch gerne mit auf diese Ausfahrt begeben hätten. Ein Ziel ist auch schnell erklärt gewesen. "Wir fahren nach Köpenick"! Gesagt getan. Die Boote blieben immer gut beisammen und auch der ein oder andere Spurt wurde versucht zu fahren, doch immer mit dem Ergebnis, dass man wieder aufeinander wartete. Am geschicktesten stellten sich hier die Frauen an, welche einfach ein Tempo fuhren und immer wieder an den schnaufenden Testosteronbooten vorbei fuhren. Spaß! Auf dem Weg nach Köpenick, bekamen alle Ortsunkundigen eine kleine Führung vom Wasser aus und staunten nicht schlecht, was es alles zu sehen gab. In Köpenick angekommen, musste man sich schon wundern! Drei Drachenboote lagen in der Köpenicker Bucht und unterhielten sich angeregt, beim Blick auf die Rathaustürme und das Schloss. Auch ist es immer wieder erstaunlich, wie es Paddler schaffen, für ihr Leib und Wohl zu sorgen. Plötzlich kramte jeder Getränke hervor und keiner wusste, dass Drachenboote anscheinend auch einen großen Kofferraum besitzen. Nach diesem Stopp ging es weiter durch den Schlossgraben, bei dieser Durchfahrt konnte man nur Spaß haben. Weiter durch das Köpenicker Becken, jubilierend vorbei am Eisern Union-Dampfer und einmal herum um die Baumgarteninsel. Hier ein Gruß an den Kanuclub Rotation und dann ab Richtung Grünau. Am Ende standen 12,3km auf dem GPS und gerne hätte es auch weiter gehen können, aber es gab doch noch viel mehr als nur Paddeln.

12:30Uhr die geplante Mittagspause mit Soljanka , Kürbissuppe, Brot und Kaffee, Tee, diente ein wenig zum Aufwärmen. Wem das noch nicht genug Entspannung war, der konnte direkt in die schon vorgewärmte Sauna entschwinden. Nun ja, auch hier sollte man natürlich keine Berührungsängste haben, aber das sah nicht danach aus, denn sehr gemischt ging es zu einem großen Teil in die finnische Holzsauna. Wer auf schwitzen keine Lust hatte, fand auch im Eiskeller ein warmes Plätzchen und unser Wolfgang schenkt am Tresen gern ein gewünschtes Getränk aus.

Um 15:15Uhr ging es dann mit dem Programm weiter. Schnipseljagt stand auf dem Programm! Auch hier wurde wieder das Kartenspiel bemüht und es entstanden vier bunt gemischte Mannschaften, welche sich mit einem Teamführer in den Grünauer Forst begaben. Die Strecke hatte ein Länge von 3km und 9 von 10 Stationen. Es sei nur soviel gesagt, Geschicklichkeit, Wissen und Kreativität war gefragt. Wie die einzelnen Teams durch den Wald kamen ist fraglich, aber jeder verfolgte seine eigene Strategie. So musste jedes Team eine Bierkasten mit so allerlei Köstlichkeiten während der Strecke tragen und leeren. Betrug wurde natürlich entlarvt, denn die Waldgeister des Grünauer Forst plauderten. So sagt eine Fahrradfahrerin, dass sie sich sehr über die Einladung zu einem Sekt gefreut hat. Auch hätte sie das Fahrrad kurz ausgeliehen um eine Banane und eine Tomate zu besorgen, aber leider hatte sie keine Zeit mehr. A da war ja was, Tomate/Banane! Für jedes Team war nämlich jeweils ein Teil im Wald versteckt und mit Zusatzpunkten bewertet. Und nun kannte die Kreativität kein Ende. Die ersten Gruppen lagerten die begehrten Punkt um und ließen auch gerne Laub darauf regnen. Andere fanden nichts und trafen aber wieder auf die Nationalmannschaftsanwärter, welchen in Hanff´s Ruhe ihre Mittagspause verbracht hatten. Tja und plötzlich war eine Banane frisch vom Tisch geholt! Also alles in allem ein sehr fragwürdiger Wettbewerb, der aber seine Sieger und Platzierten fand. Als Gewinn gab es dann Berliner Luft und ein großen Applaus für eine tolle Schnipseljagt. Es wird jeder etwas mitgenommen haben. Fakten zu den Teams, zur Natur, wie schreibt man Nachrichten mit Menschen... Wären den Schiedsgericht die ungeheuerlichen Betrugsversuche nicht erst im Verlauf des anschließenden Abends bekannt gewesen, so hätten wohl alle viel Berliner Luft trinken müssen.

Es ist ein schöner Tag gewesen und wir grillten und tranken noch eine ganze Weile, bis sich dann auch die letzten auf den Heimweg machten. Um 23:55Uhr wahr dann auch der letzte vom Hof verschwunden und ist hoffentlich auch wohlbehalten zu Hause angekommen. Wir haben von keinen Verlusten gehört und das freut uns sehr, denn gute Freunde sind wir nun noch viel mehr!!!

Wir möchten uns herzlich bei "allen" Beteiligten bedanken! Bei der Orga, den "Hawlingern", "Pulsedrivern","KSC Dragons" und Helfern. Es wahr ein toller Tag und wir versprechen, es wird ein second "Drums and Dragons" geben und hoffentlich mit noch mehr Freunden und mindestens genauso viel Spaß.

 

Viele Grüße senden wir an alle die dabei waren und vielleicht beim nächsten Ml dabei sein möchten. Lasst euch von den besagten Teams erzählen wie es wahr und sprecht uns ruhig an. Wir würden uns sehr freuen.

In diesem Sinne

"Einmal Freunde, Immer Freunde, SportSfreunde"

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