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Der Sportclub Berlin-Grünau e. V. hat seit 1969 einen großen Namen in der Welt des Wassersports. Und seit Anbeginn ist der Kanurennsport im Verein zu Hause. Dem Ressort Kanurennsport gehören etwa 150 Sportler aller Altersklassen, Trainer und Übungsleiter sowie zahlreiche Förder- und Ehrenmitglieder an.

Seit 1990 setzen wir sehr auf Nachwuchsarbeit mit Kindern und Jugendlichen und kooperieren daher mit den umliegenden Grundschulen, um so viele Talente wie möglich zu sichten. Bei uns trainieren derzeit ca. 50 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 17 Jahren, die an Wettkämpfen wie der Kükenregatta bis zur Deutschen Meisterschaft erfolgreich teilnehmen. Interessierte Kinder und Jugendliche bilden wir zu Leistungssportlern in der olympischen Sportart Kanurennsport aus.

Unser Training umfasst  das Paddeln auf dem Wasser, Gymnastik, Ausdauerlauf, Kraft- und Konditionstraining, Ball- und Staffelspiele und vieles mehr.  Auch Trainingslager, Wochenendlehrgänge, Grillfeste und Vereinsfeiern gehören zu unseren Aktivitäten.

Trainingsgruppen

Unsere Jüngsten - die Kükengruppe

  • für 7- bis 10-Jährige
  • trainiert die allgemeine Althletik mit Läufen, Schnelligkeits-, Geschicklichkeits- und Koordinationsspielen
  • erste Paddelversuche
  • Gymnastik

Anfänger-, Fortgeschrittene und Wettkampfsportler

  • für unserer Sportlerinnen und Sportler ab 11 Jahre
  • umfassendes Paddeltraining, Dauerläufe, Gymnastik, Kräftigungsübungen, Sportspiele

Unsere regelmäßigen Trainingszeiten aller Gruppen findest Du unter Termine.

Wir würden uns freuen, dich demnächst in unserem Kreis zu begrüßen. Nimm Kontakt mit uns auf.

Pablo

  • Fachwart
  • Kanurennsport seit 1980

Jule

  • Haupttrainerin
  • Kanurennsport seit 2000

Markus

  • Haupttrainer
  • Kanurennsport seit 2003

Caro

  • Trainerin
  • Kanurennsport seit 2000

Caro

  • Trainerin
  • Kanurennsport seit 1998

Pia

  • Trainerin
  • Kanurennsport seit 2008

John

  • Trainer
  • Kanurennsport seit 2005
BildNameInformationen
 

Debora Niche

  • 1991 geboren
  • Kajakfahrerrin seit 2001, damals beim ESV Lok Raw Cottbus
  • aktiv im SCBG seit 2007

Erfolge:

  • Juniorenweltmeisterschaft 2007 Silber im K2 über 500m, vier Mal deutsche Meisterin
  • Junioreneuropameisterschaft 2008 Gold im K2
  • Juniorenweltmeisterschaft 2009 Silber im K4 und Bronze im K2, vier Mal deutsche Meisterin
  • U23 Europameisterschaft 2010 Platz 4 im K4 über 500 m
  • U23 Europameisterschaft 2011 Silber im K4 über 500 m
  • Weltmeisterschaft 2011 Gold im K2 über 1000 m

Derzeitige berufliche Tätigkeit: Sportsoldatin und Studentin Deutsch und Erdkunde auf Lehramt

Berufliche Ziele: Master in Sportpädagogik

Was verbinde ich mit dem Sport: "Es ist eine Möglichkeit, die Welt zu sehen, Leute kennen zu lernen und eine Art, sich selbst zu verwirklichen und sich von der breiten Masse abzuheben."

 

Jonas El-Khatib

  • 1996 geboren
  • seit 2004 aktiver Canadierfahrer im SCBG

Erfolge:

  • 2010 und 2011 Deutscher Meister über 1000 m und im Mehrkampf
  • Olympic Hopes Games 2011 Silber über 200 m
Derzeitige Tätigkeit: Schüler an der Flatow-Oberschule
 

Nadine Zehe

  • 1992 geboren
  • Kajakfahrerin seit 1999
  • Aktiv im SCBG seit 2011

Erfolge:

  • Vierter Platz bei der Juniorenweltmeisterschaft im K2 über 1000 m

Derzeitige Tätigkeit: Ausbildung Groß- und Außenhandel

Berufliche Ziele: IHK Abschluss Kauffrau im Groß- und Außenhandel

Sportliche Ziele: U23 Mannschaft

 

Tarek El-Khatib

  • 1992 geboren
  • Seit 2002 aktiver Canadierfahrer im SCBG

Erfolge: 

  • Zwischen 2005 und 2010 auf deutschen Meisterschaften: 5 Goldmedaillen, 9 Silbermedaillen, 4 Bronzemedaillen
  • Olympic Hopes Games 2008 Bronze
  • Juniorenweltmeisterschaft 2009 Platz 9
  • Junioreneuropameisterschaft 2010 Platz 4
Derzeitige Tätigkeit: Schüler an der Flatow-Oberschule
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Der Kanurennsport wird zusammen mit Kanuslalom, Kanusegeln, Kanupolo, Kanuwildwasser und Kanudrachenboot als Wettkampfsport sowie Kanuwandern als Freizeitsport unter dem Begriff Kanusport zusammen gefasst. Ob es sich um eine Kanusportart handelt, erkennt man ganz einfach daran, dass sich der Sportler bzw. die Sportlerin mit einem frei beweglichen Paddel (Doppel- oder Stechpaddel) in einem Kanu sitzend oder kniend, auf dem Wasser vorwärts bewegt.

Aufgrund der verschiedenen Positionen (sitzend oder kniend) gliedert man die Sportart in die Bootsgattungen Kajak und Canadier.

Der Kanurennsport ist eine rein wettbewerbsorientierte Sportart.  Die Wettkämpfe, Regatten genannt, werden nach festgelegten Wettkampfregeln durchgeführt. Der Kanurennsport ist eine verhältnismäßig junge Sportart und zählt heute zu den erfolgreichsten deutschen Sportarten überhaupt.

Geschichte

Der Kanurennsport entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Großbritannien. Betrachtet man den Ursprung des Kanus als Paddelboot, so reichen die Spuren weit zurück in die Geschichte Asiens, Polynesiens, Ägyptens oder Kanadas. Die Indianer des nordamerikanischen Kontinents benutzten das sogenannte Kanadische Kanu vor allem als Transportmittel. Dagegen gingen die Eskimos mit dem Kanu, hier dem Kajak, auf Fischfang. Die Boote waren meist ausgeschälte Baumstämme mit Lederüberzug.

Der Schotte John MacGregor (1825 – 1982) brachte das Kanu nach Europa. Sein Boot, „ROB ROY", ging aus dem Eskimokajak hervor und wird seitdem volkstümlich als Paddelboot bezeichnet. 1864 führte der Schotte mit diesem Boot eine Fahrt rund um England durch. Mit den Erzählungen und Dokumentationen von seiner Reise, faszinierte er die Menschen in Europa.

1866 gründete MacGregor den ersten Kanu Club in Europa, den "British Royal Canoe Club". 1867 veranstaltete er die erste Kanuregatta in Europa. Die erste Deutsche Kanuregatta, organisiert von dem Kölner Herbert Klinz, fand 1870 statt. Ungefähr in dieser Zeit hat der deutsche Kanusport und mit ihm auch der deutsche Kanurennsport seinen Ursprung. 1879 bildete sich in Breslau (heute polnisch) der erste deutsche Kanuverein, der "Grönländer-Klub". Weitere Vereine kamen 1885 in Hannover und Bonn hinzu.

Am 15. März 1914 wurde in Hamburg der Deutsche Kanuverband (DKV) gegründet. Er trug maßgeblich zum Etablieren des Kanusports in Deutschland bei. Fünf Jahre später, 1919, fanden die ersten Deutschen Meisterschaften im Kanusport statt. Es waren die ersten deutschen Kanurennsport-Meisterschaften, obwohl der Begriff Kanurennsport erst mit der Entwicklung der weiteren Kanu-Wettkampfsportarten, wie z. B. Kanuslalom verwendet wurde.

Um den Kanusport in die Reihen der Olympischen Disziplinen aufzunehmen, richtete man bei den olympischen Spielen 1924 in Paris zu Demonstrationszwecken Rahmenrennen im Kanurennsport aus.  1934 gab es den Durchbruch, der Kanusport wurde als olympische Disziplin anerkannt. Die olympische Kanusport-Premiere, an der ausschließlich Männer teilnehmen durften, fand 1936 auf der Regattastrecke Berlin-Grünau statt. Die ersten Weltmeisterschaften im Kanusport wurden 1938 in Växholm (Schweden) ausgetragen. Seit den Olympischen Spielen 1948 in London gibt es auch Frauenrennen, allerdings nur im Kajak.

In Stockholm wurde 1946 die „International Canoe Förderation" (ICF) gegründet. Sie hat ihren Sitz in Belgrad. Mehr als 40 Länder, verteilt über alle Erdteile, sind heute Mitglied der ICF.

Quellen:

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