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Vier Sportfreunde vom SCBG fuhren am Freitag, den 28.4. mit guter Laune zur Mecklenburgrundfahrt zum Kanu- und Kleinsegelverein (KuK) nach Schwerin. Mit Christine und Holger hatten sich noch Antje und Frank zu dieser Fahrt angemeldet.

Wir, Christine und Holger, konnten schon am Freitagvormittag nach Schwerin aufbrechen und waren gegen 13 Uhr an Ort und Stelle. Im Bootshaus waren bereits Sportfreunde zugegen und wir wurden sehr herzlich empfangen, obwohl die Anreise erst ab 16 Uhr ausgewiesen war. Sogleich wurden uns die Örtlichkeiten und nicht ohne Stolz die Vereinsboote und auch Renn- und Privatboote gezeigt sowie den großzügigen Vereinsraum mit Kaminofen und Küche. Nachdem wir unseren Standplatz bezogen haben, sind wir zu Fuß in die Innenstadt gegangen, um zu Essen und zu Schlendern.

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Erfahrungen aus vier Jahrzehnten durchzogen die Jubiläumsfahrt

Nein, mit Pomp gefeiert haben wir die Jubiläumstour nicht. Wir waren nur stolz, wie Jubilare eben sind, spätestens, als das „Wir eröffnen die Fahrt mit einem einfachen Sport frei“ erschallte - zum 40. Mal nämlich. Alles funktionierte, als ob hauptamtliche Organisationsprofis die Jubiläums-Wildwasserfahrt vorbereitet hätten. Keinerlei Hektik, stattdessen aber bestimmte klare Regeln bei unbeschwerter Gelassenheit. Und alle wussten, wem sie das vor allem zu verdanken haben. 35 Jahre lang war es Wolfgang Tuch, der langjährige Wanderwart des SCBG, der die Fahrt leitete und möglicherweise sogar einmalig werden ließ. 2013 übernahm dann Anne Fahtke, an Jahren noch jung, aber dennoch schon ein Paddler-Urgestein, den Staffelstab. Sie verhinderte, dass etwas, was im Terminkalender des DKSV seinen festen Platz gefunden hat, nicht wieder verschwand. Es war nicht in einer Festrede, sondern beim ungezwungenen Grillen vor der Jugendherberge Warmbad, als einige der langjährigen Erzgebirgspaddler ein bisschen Rückschau hielten.

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Einen Tag nach dem sächsischen Anpaddeln organisierte der Kanuverein Union Zwickau   eine Wildwasserfahrt auf der Göltzsch. Für den Fahrtenleiter Karl-Heinz aus Greiz ist es sein Heimatbach. Für mich selbst ist es ebenfalls mein Heimatbach. Nachdem ich im Gummi-Slalom-Einer der späteren Olympiasiegerin von 1972 Angelika Bahmann im Sommer 1965 vom Wildwasserbazillus infiziert war, erwarb ich anschließend das gleiche Boot und  paddelte auf der Göltzsch bereits im Frühjahr 1966, allerdings mit mehreren Badeeinlagen. Aus diesen dilettantischen Anfängen entwickelte sich übrigens unsere Wildwasserfahrt auf erzgebirgischen Wildflüssen, die in diesem Jahr bereits zum 40. Mal stattfindet.

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Beate hatte uns in ihren Heimatort nach Eichwalde eingeladen. Und so treffen sich kurz vor Frühlingsanfang 25 Sportfreunde am S-Bahnhof Eichwalde. Frühmorgens beim Aufstehen schienen die Meteorolügen mit ihren Negativprognosen noch recht zu haben – es regnete. Aber schon bei der Anfahrt zum Treffpunkt gegen halb elf ließ es langsam nach, und bald können die Regenschirme eingeklappt werden. Keiner der Gemeldeten hatte sich abschrecken lassen. Wir sind halt doch echte Wassersportler.

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Eine Jubiläumsfahrt ist natürlich immer etwas Besonderes, deshalb möchte ich kurz auf deren Geschichte eingehen.

Es war an einem hundekalten Wintertag im Februar 1986. Ich saß im Zug nach Erfurt und pustete mir in der Gegend von Bad Kösen ein Guckloch in die Eisblumen am Fenster, um einen kurzen Blick auf Rudelsburg und Saaleck zu erhaschen. Doch was machte die Saale. Munter plätscherte sie eisfrei gegen die Brückenpfeiler. Chemiebelastet, wie sie war, dachte sie gar nicht ans Zufrieren. Da kam mir eine Idee: Warum sollte es zu den bestehenden Winterfahrten nicht auch noch eine Winter-Saale geben? Wir hatten, entsprechend einiger polnischer Vorbilder, bereits Winterfahrten auf der Dahme, der Spree, der Elbe und der Havel. Alle waren gut frequentiert, da würde eine weitere Winterfahrt bestimmt gut ankommen.  

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