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Ho..ho..ho.. Am ersten Adventswochenende trafen sich tatsächlich 31 Sportfreunde des SCBG zur alljährlichen Weihnachtsfeier in der Jugendherberge Buckow.

Am Freitagnachmittag reisten nach und nach alle Sportfreunde in Buckow an und bezogen ihre Zimmer. Das Abendessen war die erste gemeinsame Mahlzeit, und im Anschluss daran saßen wir gemütlich bei den ersten Naschereien und Wein und Sekt zusammen. Da wir die einzigen Gäste der JH Buckow waren, brauchten wir auf niemanden Rücksicht zu nehmen und konnten das ganze Haus für uns nutzen.

 

Eine Jubiläumsfahrt ist immer etwas Besonderes. In diesem Jahr haben wir darüber hinaus noch ein besonderes Jubiläum. 25 Kanuwanderfahrten in den neuen Bundesländern haben mehr als 30-mal stattgefunden. In den 70/80er Jahren des vorigen Jahrhunderts hoben rührige Kanufunktionäre um den Vorsitzenden der Kanuwanderer Sportfreund Reiner Buhl viele neue Fahrten aus der Taufe und verhalfen damit dem Kanuwandersport zu einem ungeheuren Aufschwung.

Angeregt und ermutigt durch einige Winterfahrten des polnischen Verbandes, an denen auch vermehrt deutsche Kanuten teilnahmen, fand auf Initiative des legendären Hilmar Schmidt aus Schwedt 1978 die erste Winterfahrt auf der Müggelspree von Fürstenwalde nach Erkner statt.

Reiner Buhl und Hilmar Schmidt eröffnen die I. Winterfahrt auf der Spree

Hilmar hatte das richtige Wochenende im Februar gewählt. Es war knackig kalt und der Dämeritzsee zugefroren. Aber zum Glück war die Eisdecke bereits tragfähig, so dass die gesamte Mannschaft in einer langen Reihe, jeweils mit 10 m Abstand, ihre Boote über das Eis ziehen konnten. Ziel war nämlich der Speisesaal des Teerwerks Erkner, einem Teilbetrieb vom PCK Schwedt, mitten im Flakenkanal.

 

 

Der Feiertag 3. Oktober lag in diesem Jahr an einem Dienstag. Zusammen mit dem Brückentag konnte dann eine viertägige Fahrt geplant werden. Dafür hatte der Wanderwart als Standquartier die Jugendherberge Prebelow vorgeschlagen. Zwanzig Sportfreunde nahmen das Angebot an und reisten am Freitag, den 29.09., gen Norden in eines der schönsten Paddelreviere Deutschlands.

Jugendherberge Prebelow

Zu verdanken haben wir es der Weichsel-Kaltzeit. Vor ungefähr 12.000 Jahren  hatte sich das Gletschereis   nach Nordosten zurückgezogen,  sodass sich auf der heutigen Platte Sander und Urstromtäler ausbildeten. Das Eis schüttete nicht nur die Endmoränen auf und stauchte sie, sondern es formte beim Tieftauen auch Hohlformen, auf denen sich Seen bildeten. Das abfließende Schmelzwasser formte  Rinnen, auf dem heute viele der Seenketten liegen.  Die Seen sind meist langgestreckte Rinnenseen und als Seenketten in verschiedenste Richtungen angeordnet. Das Seengebiet um Prebelow gehört zum Neustrelitzer Kleinseenland. Sein südwestlicher Bereich wird durch das Rheinsberger Seengebiet eingenommen.

Paddeln auf dem „8.Weltwunder“ 

Schon seit einigen Jahren wollten wir auf dem Telemarkkanal in Norwegen paddeln. In diesem Jahr Ende Juli sollte es nun endlich soweit sein. Im Vorfeld haben wir im Internet geforscht, um viele Informationen und andere Berichte zu finden. Leider fiel das Ergebnis recht mager aus. Es gibt lediglich ein Outdoor – Handbuch über den Telemarkkanal, dass uns die besten Beschreibungen über die Gewässer und Campingmöglichkeiten lieferte. Die „finalen“ Infos wollten wir uns vor Ort in der Touristen-Information besorgen.

Es war tatsächlich schon die 7.Gurkenfahrt. Vor sieben Jahren haben wir diese Fahrt ins Leben gerufen, und auch im verflixten siebenten Jahr erfreute sich diese wieder große Beliebtheit. Wir hatten eine Rekordteilnahme von 24 Sportfreunden des SCBG, 5 Gästen und einer Lilli auf vier Pfoten, von den Teilnehmern sind vier per Fahrrad unterwegs gewesen. Auch der Wettergott hatte in seiner zu dieser Jahreszeit Unbeständigkeit ein Einsehen, und es fing erst am Sonntagmittag an zu regnen, als alle Zelte eingepackt und die Boote aufgeladen waren.

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