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Vom Winde verweht...

Am 10.05.2014 fand der 14. Drachenbootcup Königs Wusterhausem statt. Schon der Wetterbericht lies uns an diesem Wochenende bittend zum Himmel schauen, was irgendwie auch geholfen hat, denn der angesagte Regen fiel aus. Wieder einmal zeigte sich die Veranstaltung als sehr beliebtes Ziel der Drachenbootszene. Mit 48 Teams waren zwar 2 Teams weniger am Start als im Vorjahr, dennoch sollte das Niveau sehr hoch sein.

Die Veranstalter veränderten im Vergleich zum Vorjahr auch einige Sachen. Zwar blieb der Modus gleich, jedoch wurden aus vier Bahnen fünf. Ist das gut fragt man sich?! Klar für spannende Rennen schon, zumal wenn man die fünfte Bahn einfach in die bestehende Breite integriert. Für alle die das nicht nachvollziehen können. Durch diese Maßnahme rücken die Boote enger zusammen und dadurch können plötzlich langsamere Boote auf der Welle des schnelleren Bootes mitfahren, ohne dass sie die gleiche Kraft aufbringen müssen. Nun, nach den Regeln des Drachenbootsports ist das verboten, jedoch bei dieser Bahnbreite nicht zu verhindern.

Was nun blieb war die Hoffnung auf starke Gegner, die im Zweifelsfall auch ein wenig ziehen hätten können, oder faire Wetterbedingungen. Leider erfüllten sich beide Wünsche nicht. Die ausgelosten Vorläufe ergaben keine allzu starken Gegner, so dass man selber die Lokomotive wurde und das kann man wörtlich nehmen. Wer schon mal mit zwei Booten im Schlepptau gefahren ist, weiß wovon wir reden. Diese Boote saugen sich fest und wirken wie ein Anker der über den Grund rutscht. Wie bekannt kommt dann ein Unheil selten allein!

Vom Rennen 1-5 hielt sich der Wind zurück und lies allen Mannschaften die gleiche Chance, doch ab dem Rennen 6 nahm die Regatta den Charakter „Vom Winde verweht“ an. Schräg einfallender Gegenwind von Backbord hieß, alle Boote auf Bahn 4 und 5 fast immer im Wind und dazu noch als Wellenbrecher fungierend. Bahn 3-1, in Richtung Bahn 1, mit zunehmendem Windstatten hatten Glück. Ja richtig, wir hatten den Lauf 9 und Bahn 4, gewannen deutlich und waren 3 Sekunden hinter der Musik. Ergo Platz 18 nach Lauf 1. Vorlauf 2 fast die gleichen Gegner nur der 2´te des ersten Vorlaufes nicht mehr neben uns, sondern auf Bahn 1. Ratet mal!? Wir zweiter eine Zehntel zurück!

Und nun das Gesamtergebnis nach zwei Läufen "Die SportSfreunde des SCBG" 19.Platz, Platz 1-12 belegten Boote aus den 1.Vorlauf Lauf1-5 und die restlichen 13-18 fuhren auf den Bahnen 1 und 2. Toll oder?

Das ist aber nicht ausschlaggebend, denn bei einer Freiluftsportart kann das passieren. Zumal wir auch jetzt noch Hoffnung hatten, denn wir waren trotzdem im Sportcup und nach Setzungsmodus müssten wir in einen starken Lauf kommen und haben vielleicht die Chance auf Bahn 1.“ Die Hoffnung stirbt also zuletzt“, war das Motto! Was sollen wir sagen die Hoffnung ist gestorben. Falsche Setzliste, dafür eine Entschuldigung der Veranstalter, mit dem Versprechen in Zukunft darauf besser zu achten und im nächsten Jahr auch die Bahnen wieder zu verbreitern(12,5m).

Half uns alles nichts, wieder Bahn 5 keine Lokomotive, 2.Platz 2 Sekunden langsamer als die schnellsten Läufe. Nach Addition schnellsten Vorlaufzeit +  Zwischenlauf hieß es dann D-Finale. Hier durften wir tatsächlich auf Bahn 3 starten und ließen auch keinen eine Chance. Ein deutlicher Sieg der als kleines Trostpflaster für eine trotzdem gute paddlerische und mit Teamgeist erfüllte Regatta einen Pokal ergab.

Zum Abschluss C,B,A Finale fuhren aufsteigend immer eine Sekunde schneller, wobei das C-Finale sich eher an unserer Zeit orientierte. Dort sah man jedoch den Lokomotiveneffekt, alle Boote waren jeweils in einer halben Sekunde im Ziel.

Im nächsten Jahr wird alles besser und versprochen, wir kommen wieder.

Die Redaktion empfand einen ausführlichen Bericht wichtig für die Darstellung der sportlich erbrachten Leistung. Diese war „SUPER“!!!

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