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An einem vom Wettergott mit Sonnenstrahlen verwöhnten Samstag, sollte der 11. Müggelsee Beach Cup (MBC) über die Bühne gehen. Die Örtlichkeit hatte sich zu den letzten Jahren verändert; man wechselte vom Strandbad Müggelsee ins Strandbad nach Grünau. Wie sich zeigte, ein sehr schönes Fleckchen Erde. Doch leider schien die diesjährige Veranstaltung nicht unter einem guten Stern zu stehen. Trotz einer offiziellen Genehmigung des Bezirkes Köpenick wurde die Veranstaltung von der Wasserschutzpolizei (WSP) und dem Wasserstraßenamt (WSA) besucht. Rutine sollte man meinen, doch es kam alles anders.

Die ersten drei Rennen gingen bereits mit Verspätung aufs Wasser und die Teams konnten dann ihre ersten Zeitläufe absolvieren, jedoch gab es für die folgenden Boote schon jetzt eine Pause, denn mit Blaulicht erschien die WSP. Nach langen Gesprächen, ging es dann weiter. Wie es bei einer Freiluftsportart nun mal ist, nun mit mehr Gegenwind. Gut, prinzipiell konnten alle damit leben, da wieder der übliche Modus angesetzt war. Drei Vorläufe, ein Streichergebnis, zwei addieren und dann die Finals setzen. Ergo es gab für alle Teams Steigerungspotenzial.

Wie man es vom Veranstalter ABC gewohnt war, lief alles in geordneten Bahnen. Auch das Volleyballturnier wurde parallel ausgetragen. Alle Teams warteten nun auf den zweiten Lauf, doch dieser sollte nicht mehr stattfinden.

Zur Erklärung, parallel zum MBC fand auf den letzten 1000m der Regattastrecke das ADAC Motorbootrennen statt. Ihr wisst schon die Dinger, die jeder mit Muskelkraft vorwärtstreibende Wassersportler so liebt. In jedem Fall war nun trotz Genehmigung das WSA der Meinung die Drachenboot-Regatta sei ein Sicherheitsrisiko und sperrte die Wasserfläche. Was soll man sagen, die Sicherheitszone war so groß, dass selbst die Titanic dem Eisberg ausgewichen wäre. Schade für die Veranstaltung, denn letztlich litten alle darunter und an einen fairen sportlichen Wettkampf war nicht mehr zu denken. Hier hat in jedem Fall die Hauptstadt bewiesen, dass eine Zusammenarbeit einzelner Behörden nicht stattfindet. In jedem Fall hat es so etwas in der Geschichte des MBC noch nie gegeben.

Gut, letztlich wurde das Volleyballturnier noch zu Ende geführt und für die Wertung das DB-Rennens der erste Lauf heran gezogen. Ist halt wie beim Skispringen, manchmal muss man auch Glück haben.

Dies äußerte sich wie folgt. Die Abteilung Drachenboot war mit zwei Booten am Start. Den "Rum"-Paddlern und eine Paddelgemeinschaft aus Crying Sharks und den "SportSfreunden des SCBG". Das Rumpaddler Boot, welches durch zwei Damen des Veranstalters mit unterstützt wurde, Dank dafür, siegte nach dieser Wertung. Das zweite Boot fuhr auf Rang vier ein und nahm es sportlich und erfreute sich der Situation mit den Crying Sharks für diese Regatta in jedem Fall ein tolles Partnerteam gefunden zu haben.

Grünau der 23.08.2014 Eure Drachenboot-Redaktion

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