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An diesem Wochenende standen wieder einige Regatten auf dem Plan. Wir entschieden uns der Abwechslung halber für Fürstenwalde wo das FüWaRace statt fand. Von langer Hand geplant und vorbereitet sollte man in erster Linie davon ausgehen, dass alles wie geplant läuft. So waren alle im Vorfeld begeistert und voller Tatendrang. Doch leider sollte sich schon einige Wochen vorher herauskristallisieren, dass wir aus eigener Kraft kein volles Boot zusammen bekommen würden. Dennoch sollte man in solch einer Situation nicht gleich den Kopf ins Wasser stecken. Ein paar Anfragen, an befreundete Teams, die leider alle schon auf anderen Regatten unterwegs waren. Ein paar Anrufe bei Sportsfreunden aus Spaßteams waren dann schon erfreulicher, so dass wir am Ende doch ein volles Boot zusammen hatten. Sicherlich nicht in der Qualität, die einige gewohnt waren, aber wir konnten und durften paddeln. Es ist einfach keine Option eine Meldung zurück zu ziehen, dafür sind wir einfach zu verliebt in den Drachenbootsport!

 

So machten sich dann am Freitag auch viele SportSfreunde auf den Weg nach Fürstenwalde. Zugegeben ein Bärenanteil waren SportSfreundinnen. Denn wir sollten an diesem Wochenende einen Frauen Überhang haben, welcher zwar einen sportlichen Nachteil darstellt, jedoch einfach zu unserem Team gehört. Also Mädels weiter so und Männer reißt euch zusammen und ran an die Paddel! Gegen 18Uhr hatten alle im Hotel Kaiserhof eingecheckt und waren bereit für das was noch kommen sollte. Was kam war erst einmal der Italiener, welcher uns mit allen Köstlichkeiten verwöhnte. Gut, vor einem Wettkampf sollte man jedoch Pizza Frutti di Mare oder Pilze links liegen lassen, aber das wissen jetzt im Nachgang auch alle. Gegen 21Uhr begann das Team Captain Meeting, bei welchem die Startreihenfolge für die 2300m ausgelost wurde. Wir waren im zweiten Block das sechste Boot. Startzeit 22:38Uhr. Ja liebe Leser zu dieser Zeit hat der Hase dem Fuchs auch in Fürstenwalde schon gute Nacht gesagt! Egal wie diese Nummer ausgegangen ist, Platz 11, dieses Rennen war eine tolle Erfahrung und brachte Spaß für alle Beteiligten. Es ist schon komisch, wie schnell sich so eine Fahrt im Dunklen anfühlt. Sollte ruhig jeder mal ausprobieren! Den Abend ließen wir dann ganz gemütlich ausklingen, so dass die meisten auch am nächsten Tag wieder ihrem Tagwerk nachgehen konnten.

Der Samstag begann um 8Uhr mit dem Frühstück und etwas Zeit bis zum ersten Start über die 5x250m Strecken. 10:10Uhr war es dann soweit. Wir legten vom Steg ab. Die Besetzung war wie angekündigt etwas PS geschwächt. Da einige von unseren SportSfreunden noch eine Zweitmitgliedschaft in anderen Teams haben, verloren wir allein hierdurch 4 Paddler und einer fiel aufgrund von Krankheit aus und war zum Steuern verdammt. Hinzu kommen die Ausfälle, welche aufgrund der deutschen Meisterschaft und der Weltmeisterschaft in Kanada nicht dabei waren, noch einmal 4 Paddler. Nun gut, genug geweint! Das war uns allen klar, dennoch starteten wir mit hohen Erwartungen in das Rennen. Dies lief dann nicht ganz so rund und eine gewisse Enttäuschung schien sich breit zu machen. Doch mit ein paar positiven Worten, einigen Umbesetzungen, sollte der zweite Lauf besser werden. Kennt ihr das Gefühlt, wenn man nicht weiß was man machen soll!? Nach dem zweiten Lauf, gelangten wir in dieses Tal. Mit ein wenig Abstand entschieden wir uns nochmals für eine Umbesetzung. es sollte die letzte sein. Reden wir jetzt nicht von Wundern, aber letztlich lief das Boot jetzt besser und es kehrte ein wenig Optimismus zurück. Nach drei Rennen gab es eine Addition der Zeiten, was eine sehr faire Sache war, denn jedes Team fuhr auf jeder Bahn einmal und hat höchstens durch den immer wechselnden Wind ein wenig Pech. Das nehmen wir jedoch nicht als Ausrede. Wir kamen leider nur in die Halbfinals im Fun Cup, wo wir dann auch keine andere Wahl mehr hatten als zu gewinnen. Hier ging es jetzt um die Ehre! Um diese noch in Takt zu halten, war es nun erforderlich auch das Finale nach Hause zu fahren. Die Köriser Germanen, waren schon dreimal schneller als wir gewesen und waren sich daher sehr siegessicher. Are you readey attation go!!! Noch einmal alles geben und dann den Tag geschafft wissen. Es entbrannte der erwartete Kampf, aber mit einem Start-Ziel-Sieg konnten wir dann doch noch auf ein versöhnliches Ende blicken.

An dieser Stelle seien unsere 4 Helfer von Ü30 erwähnt! Danke Jungs, dass ihr uns geholfen habt und wir hoffen natürlich, dass es euch Spaß gemacht hat. Am Ende steht ein ganz klares Resümee! Mit 7 Frauen, 4 Ersatzpaddlern die ohne weiteres ihr bestes gegeben haben, jedoch nur viermal im Jahr paddeln und 5eigenen Paddlern, wovon einer gerade mit dem Paddeln begonnen hat, haben wir uns doch ganz gut aus der Affäre gezogen. Mehr war einfach nicht drin! Ach den Steuermann darf man ja auch nicht vergessen, der hatte auch ein bisschen Gewicht, das weggezogen werden musste!

Zum Schluss muss hier auch mal eine Lanze für die Fürstenwalder gebrochen werden. Mädels und Jungs, ihr habt eine echt tolle Veranstaltung und die SportSfreunde kommen gerne wieder. Es zeigt uns auch, dass ihr jedem gegenüber mit Respekt tretet und auch dafür ein Danke. Solch eine Erwähnung wie bei der Siegerehrung, hat uns schon stolz gemacht. Im nächsten Jahr werden wir sicherlich zurückkehren und einen großen Schritt nach vorn machen.

 

Es grüßen die SportSfreunde

 

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