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Der Köpi Cup ist in den letzten Jahren zu einer der etablierten Regatten geworden, bei welcher sich gerade die Top Teams der Region und darüber hinaus blicken lassen.

So lies sich auch schon vor dem ersten Start erkennen, dass es schwer werden würde, in den Sport Cup zu kommen. Einmal zu wenig investiert und schon muss man den Fun Cup bestreiten.

Zur ersten Regatta in Neue Mühle war bereits zu sehen, dass bei vielen Teams ein Neuaufbau statt fand oder sie eben eine große Flexibilität im Mannschaftsgefüge haben. So war es nicht verwunderlich, dass unsere Freunde aus Fürstenwalde, die Zoo-Center Dragons, mit einer leicht veränderten Mannschaft an den Start gingen und stärker schienen. Die Freakshow aus Cottbus hingegen ging mit einer

sehr neuen Besetzung an den Start und rutschte dadurch in den Fun Cup. Das sind aber nur ein paar Beispiele die zeigen, dass wenn man bestehen möchte, man einer Vergrößerung des Teams nicht abgeneigt sein darf. Es ist letztlich wie in einem großen oder auch kleinen Verein. Sorgt man nicht regelmäßig für Nachwuchs, so wird man irgendwann nicht mehr da sein. Das dies zur Folge hat, dass man kurzweilig etwas langsamer ist, sollte man nicht überbewerten.

Wir, die SportSfreunde, haben genau solch einen positiven Zuwachs, Jungs wie Mädels und diese sollen auch neben den schon länger paddelnden SportSfreunden an diesen schönen Sport herangeführt werden. Auch in diesem Jahr werden wir uns nicht mit Paddlern von außen verstärken, da wir das entstehende Ergebnis auch immer als Team tragen werden. Danke dafür an alle Teammitglieder! Dies sollte sich in der weiteren Zukunft sicherlich immer mehr auszahlen.

Unter den angesprochenen Situation traten wir also auch beim Köpi Cup an. Das Wetter war fantastisch, 26 Grad und Sonnenschein, sollte wieder eine Herausforderung für jede Sonnencreme bedeuten. Auch waren die Bedingungen für Wassersportveranstaltungen sehr gut, so dass zu mindestens in einem Lauf die Boote auf allen 6 Bahnen gleiche Bedinungen vorfanden.

Gleich im ersten Lauf gingen wir das Risiko ein, dass wir vielleicht nicht in den Sport Cup kämen, aber auch hier darf man stolz sein, denn trotz vieler Neupaddler im Boot reichte es für die 14 beste Zeit und damit unter die Top 18, welche für den Sport Cup startberechtigt waren.

Mit ein paar kleinen Veränderungen sah man dann auch recht schnell das Potenzial, was in diesem tollen Team steckt. Das Boot wurde schneller und schneller! Dies war auch ganz leicht an den Gegnern zu erkennen, denn den Fließexpress und den kennt jeder Drachenbootsportler, wich uns nicht von der Seite. Nach jeder neuen Auslosung hieß es, der Fließexpress ist auch dabei. Nun gut, so hatte man wenigstens eine Orientierung, da es letztlich doch in jedem Rennen andere Windverhältnisse gab und Zeiten wie schon immer Schall und Rauch sind. So stand am Ende der 200m Strecken fest, dass wir uns bis in das B-Finale gekämpft hatten. Was sollte nun werden, von Platz 7 bis 12 konnte es in diesem starken Feld alles werden. Ergo, B-Finale war schon top! Gut wie wir es ja schon nicht anders kannten, trafen wir erneut auf den Fließexpress. Eschel als unser Erfahrungsträger und weit bekannter Paddler scherzte noch ein wenig mit der Konkurrenz. Da hieß es aber volle Konzentration auf den Lauf und "Are you ready attention go". Das Feld fegte dicht beieinander über die Regattastrecke und unser Boot nach dem Start leicht in Front. Nun packte der Fließexpress wieder zu und schob sich an uns vorbei. Endspurt! Ja der passt, dass Boot beschleunigt noch mal und dann viel Lärm der Zielhupe! Keiner wusste auf welchem Platz er eingefahren ist! Nun das Geheimnis wurde dann bei der Siegerehrung gelüftet und da purzelten die Plätze und als 8´ter und damit zweiter des B-Finales haben auch wir bewiesen das wir paddeln können. Zumal es keine zwei Zehntel bis zum Sieg gewesen wären.

Hier für Euch das B-Finale zum Anschauen: B-Finale "Die SportSfreunde"

Für die 1000m veränderten wir unser Boot noch einmal, so dass auch hier gerade unseren neueren Paddler mit im Boot saßen. Ein Gespür für ein gutes Rennen hat man, wenn man sagen kann, es lief und alle haben alles gegeben. So ist es dann auch auf dieser Strecke geschehen. Warum am Ende Rang 15 heraus kam ist hier eigentlich egal! Vielleicht waren die anderen einfach stärker oder aber es gab eine Zeitstrafe wegen Frühstarts. Wer weiß!

Alles in allem war es ein sehr schöner Regattatag, den wir hoffentlich noch öfter in dieser Form erleben werden.

Mit sportlichem Gruß

"Die SportSfreunde"

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