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Das Drachenbootfestival in Schwerin ist eine der größten Regatten die es Deutschland gibt und dieses Jahr waren auch wir dabei. Viele von uns hatten sich schon lange auf dieses Event gefreut, da es unser Jahres Highlight war. Aber von vorne….

Also ging es am Freitag für die Sportsfreunde nach Schwerin. Ein Teil von uns musste gleich noch das Zelt am Pfaffenteich aufbauen, da man sonst am anderen Ende vom Teich steht und so hatten wir ein Platz etwas weiter vorne, in der Nähe vom Einstieg. Der Rest der Gemeinschaft traf sich direkt in der Unterkunft, im Feriendorf Muess und um das Event gemeinsam zu beginnen ging es dann abends noch ins Restaurant. Danach ließ man den Abend gemeinsam mit den Hawlingern, die übrigens auch vor Ort waren, ausklingen, denn unser erster Start am nächsten Tag sollte schon um 09:08 sein. 

Am nächsten morgen hieß es dann zeitig aufstehen um zum Frühstücken um sich dann auf den Weg zum Pfaffenteich zu machen. Der ein oder andere könnte scheinbar nicht mehr schlafen und nutze die Gelegenheit um gemeinsam mit einigen Hawlingern, vor dem Frühstück, den nahe gelegenen Schweriner See zu besuchen.
Am Pfaffenteich angekommen war also nicht mehr viel Zeit, dass Programm war Einrichten, Warm machen und dann zum Einstieg. Dann ging es los, wir legten ab und es war warm fahren angesagt. Bis es zur Startbrücke ging dauert es noch ein wenig, also versuchten wir uns zu konzentrieren und genossen ein wenig von der schönen Atmosphäre die der Pfaffenteich zu bitten hatte. An der Startbrücke angekommen ging es dann recht schnell und wir waren in der Auslage. „ARE YOU READY – ATTENTION – GOOOO!!!“ das erste Mal für uns an diesem Wochenende ging es Richtung Ziel. Mit einer Zeit von 00:52,76 kamen wir als 3. ins Ziel. Wir waren zufrieden, aber wir wussten auch das da noch mehr geht. Der nächste Lauft war allerdings erst um 13:16, also hatten wir genug Zeit. Was aber bei diesem Event kein Problem ist, da man hier genug Möglichkeiten hat um sich die Zeit zu vertreiben. Für den ein oder andren ging es also in die Stadt oder man ging eine Runde um den Pfaffenteich und genoss die Location. Um 12:00 trafen wir uns dann wieder und bereiteten uns dann auf unseren 2. Lauf vor. Wir wussten das wir aus dem Lauf noch mehr rausholen könne und mit dieser Motivation gingen wir dann auch aufs Wasser. Ach ja der Lauf hatte es übrigens in sich, hier trafen wir nämlich auf viele bekannte Gesichter, wie die Hawlinger, das ABC-Team und die Rumpaddler. Mir einer Zeit von 00:52,25 beendeten wir den Lauf als 2. und hatten uns zu unserer ersten Zeit verbessert. Ja, das war es dann auch schon für diesen Tag mit den 200m Läufen und jetzt warteten nur noch die 1000m auf uns.  Auch hier war der Start noch in weiter Ferne. Um 18:15 hieß es für uns dann an den Start, um 1000m hinter uns zulassen. Das Renne fühlte sich gut an und wir konnten sogar Zeit auf das Boot vor uns gut machen. Am Ende wurde es ein 30. Platz mit einer Zeit von 04:34.14 womit wir sehr zufrieden waren. Danach ging es dann zurück in die Unterkunft, wo sich jeder wieder frisch gemacht hat. Das Ziel für den Abend war, wie ist es anders zu erwarten gewesen, der Pfaffenteich. Hier ließen wir dann den Abend bei einem Snack und den ein oder anderen kühlen Getränk ausklingen. Mit der Drachenbootparty und dem genialen Feuerwerk auf dem Pfaffenteich beendeten wir den Abend und es ging zurück, den auch am Sonntag waren wieder wichtige Rennen für uns.

Ja, der Sonntagmorgen war da und das Prozedere war fast dasselbe. Der ein oder andere ging zum morgentlichen schwimmen im Schweriner See, dann Frühstück und ab zum Pfaffenteich.  
Unser Zwischenlauf stand an und damit auch die Entscheidung ob wir direkt ins Halbfinale gehen oder noch einen Umweg nehmen müssen. Es ging los, rein ins Boot, warm gefahren und ran an den Start. 00:52,12 war eine Zeit mit der wir als 1. aus dem Lauf gingen und uns direkt für das Halbfinale qualifizierten. Aber das war nicht alles, der Lauf war einfach Bombe und wir konnten uns wieder verbessern. Von hier an waren wir nicht mehr zu bremsen.
Es verging wieder ein wenig Zeit bis uns das Halbfinale zuwinkte. In diesem Lauf begegneten wir dann auch unseren Freunden den Hawlingern wieder, die gleich die Bahn neben uns hatten. Mit einer 00:52,12 konnten wir die gleiche Zeit wie aus dem Zwischenlauf auf das Wasser bringen und kamen nur knapp hinter den Hawlingern als 2. ins Ziel. Damit war es entschieden, wir die SportSfreunde des SCBG durften in Schwerin im A-Finale des Sports Cup antreten.  
Wir waren über glücklich, den das hatten wir nicht erwartet.

Nun ja, A-Finale, es war also so weit. Es ging nun tatsächlich das letzte Mal aufs Wasser. Am Start angekommen war die Konzentration hoch und alle waren fokussiert. 
„ARE YOU READY – ATTENTION – GOOO!!!“  Ein letztes Mal ging es um alles, es wurde gekämpft bis zum letzten Meter und am Ende war es zu knapp um zusagen wer gewonnen hatte. Es war ein würdiges A-Finale, vielen Dank an alle beteiligten. Ein Video von diesem Unglaublich geilen Rennen findet ihr auch auf unserer Facebook Seite.
Etwas später am Tag fand dann auch die Siegerehrung der A-Finals aller Cups statt. Am Ende wurden wir 5. in unserem Lauf, was aber nicht dazu führte das wir enttäuscht waren. Hier in Schwerin den 5. Platz zu machen war für uns ein großer Erfolg und wir waren überglücklich. Herzlichen Glückwunsch auch an unsere Freunde die Hawlinger die hier einen tollen 2. Platz gemacht habe.

Am Ende bleibt nicht viel zu sagen außer das uns dieses Event wieder ein Stückchen näher zusammengebracht hat.
Natürlich möchten wir uns auch bei unseren Sportsfreunden aus Riesa bedanken, die uns an diesem Wochenende hervorragend unterstützt haben und ohne die wir an diesem Event wahrscheinlich nicht hätten teilnehmen können. DANKE das ihr uns so großartig unterstützt habt.

Was bleibt ist eine tolle Erinnerung an ein Drachenbootfestival was uns wieder gezeigt hat wo wir eigentlich stehen und was Drachenboot für ein wunderschöner Sport ist. Für uns war das wahrscheinlich die letzte Regatta des Jahres, aber es war die schönste. Wir werden weiter trainieren und mal sehen was der Herbst noch so mit sich bringt.
Bis dahin Verabschieden wir uns.

Einmal Freunde immer Freunde -- SportSfreunde

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