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Am vergangenen Wochenende standen gleich 2 spannende Wettkämpfe für Deutschlands Elite Kanuten auf dem Plan. Im Polnischen Posen kämpften Felicia Laberer, Conrad Scheibner und Tim Hecker um die EM Titel, während in Duisburg bei den Finals Moritz Adam an den Start ging. 

 

Den EM Titel konnte sich Tim Hecker im Zweier Canadier gemeinsam mit Sebastian Brendel aus Potsdam sichern. Zudem errangen beide die Silbermedaille über 500m. 

Conrad Scheibner ging nach seinem Sieg beim Weltcup im Einer Canadier über 1000m und 500m als Mitfavorit an den Start. Mit Platz 2 und 3 konnte er zeigen, dass er sich auch langfristig in der Weltspitze festsetzen kann. 

Felicia Laberer konnte nach der Qualifikation zu den Paralympics befreit auffahren und sich ihren ersten großen Titel sichern. Mit dem EM Titel im Gepäck Nächte sie auch in Tokio vorne mitfahren. 

 

In Duisburg fanden zeitgleich die Finals statt. ARD und ZDF übertrugen 4 Tage live Sport und gaben somit auch dem Kanusport die Chance auf mediale Reichweite. Sportlich nutzte Moritz Adam diese optimal und zeigte spannende Rennen, bei denen er auch im Halbfinale Olympiasieger Jan Vandrey aus Postdam um wenige hundertstel Sekunden schlagen konnte. Im Finale unterlag er dann dem Sprintspezialisten Nico Pickert aus Bochum. 

 

Anspannung machte sich am vergangenen Wochenende auf der Regattastrecke im ungarischen Szeged breit. Wo sonst bis zu 30.000 Zuschauer den Kanuten zujubeln, kämpften die Sportlerinnen und Sportler dieses mal vor leeren Rängen um die Tickets für Olympia in Tokio. 

Für den SCBG waren dieses mal gleich 4 Athletinnen und Athleten am Start.

Im ersten Finale konnte Conrad Scheibner im Einer Canadier über die olympische 1000m Distanz die Konkurrenz überraschen. Nach taktisch geprägten Vor- und Zwischenläufen ließ der 24-jährige Sportlsoldat dem Rest der Weltspitzeathleten keine Chance. Mit genau 2 Sekunden Vorsprung konnte er sich über seinen ersten Weltcupsieg im C1 freuen. Er ist nun in Tokio einer der Mitfavoriten um die Podestplätze.

Im Zweiercanadier über 1000m ging Tim Hecker gemeinsam mit dem Potsdamer Sebastian Brendel an den Start. Für beide war die Olympiateilnahme vor den Rennen in Szeged noch nicht sicher. Umso mehr war Tim dann erleichtert, als er mit seinem Partner nach einem unwiderstehlichen Endspurt als Erstes die Ziellinie überquerte. "TOKIO" schrie der 23-jährige Bundespolizist so laut im Ziel, dass es sogar in den Übertragungen zu hören war. Auch Tim wird in Tokio mit Medaillenchancen an den Start gehen. 

Ebenfalls für Tokio konnte sich Felicia Laberer qualifizieren. Die 20-jährige Auszubildende zur Bürokauffrau schaffte im K1 über 200m den 5. Platz und wird bei den Paralympischen Spielen in Tokio an den Start gehen. Für die jüngste im DKV-Aufgebot für Tokio ist das nach nur 3 Jahren im Kajak ein Riesen Erfolg. 

Am Sonntag Abend konnte Moritz Adam dem Wochenende die absolute Krone aufsetzen. Im Einer-Finale über 500m lag er lange im Feld der routinierten Canadierfahrer. Auf den letzten 100m konnte er sich aber leicht vom Feld absetzen und feierte ebenfalls seinen ersten Weltcupsieg. Für den 21-jährigen Bundespolizisten geht es nun in die Vorbereitung zu den U23 Europa- und Weltmeisterschaften.

Felicia Laberer, wir sagen Herzlich Willkommen! 

Ab sofort begleiten wir Felicia auf ihrem Weg zu den paralympischen Spielen 2021 in Tokio und freuen uns sehr über eine weitere Sportlerin in unserem Team.  

Richtig gelesen! Felicia ist eine Sportlerin aus der Sportart Para Kanu. Para Kanu wird von Sportler*innen mit einer körperlichen Beeinträchtigung in einem Rennkanu ausgeübt. Para Kanu-Wettkämpfe werden in zwei Bootsklassen, dem Einzelkajak (K1) und im Auslegerkanu Va‘a (V1), nach angepassten Regeln in festen Bahnen über eine Distanz von 200 Meter ausgetragen.

Die Sportler*innen werden abhängig von ihren Bewegungsmöglichkeiten der Beine, der Arme und des Rumpfes in drei unterschiedliche Startklassen eingeteilt. Der Sitz und das Paddel werden individuell an die Bedürfnisse der jeweiligen Sportler*innen angepasst. Para Kanu feierte bei den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro paralympische Premiere. 

Für Felicia heißt es nun, Quotenplatz für die Paralympischen Spiele in Tokyo sichern! Diese werden direkt bei den Weltcup-Rennen zwischen dem 13. und dem 15 Mai in Szeged vergeben. 

 

Ergebnisse :

https://results.szeged2021.com/results/competition/1/races 

 

Livestream: 

https://www.canoeicf.com/paracanoe-world-cup/szeged-2021 

 

Wir wünschen Viel Erfolg! 

Nach nunmehr 2 nationalen Qualifikationen für die Olympischen Spiele steht es derzeit gut für die Sportler vom SCBG. Conrad Scheibner konnte sich einige spannende Duelle mit dem dreifachen Olympiasieger Sebastian Brendel aus Potsdam liefern. Nach 2 Siegen führt Conrad nun die Rangliste an und hat somit gute Chancen auf einen Startplatz im C1 bei den Olympischen Spielen. Im C2 möchte er zudem mit Michael Müller aus Magdeburg an den Start gehen. Doch die Konkurrenz ist groß. Beim Weltcup im Ungarischen Szeged muss sich Conrad gegen seinen Vereinskameraden Tim Hecker durchsetzen. Tim konnte in Duisburg mit drei guten Finalplatzierungen überzeugen und hat nun im C2 mit Sebastian Brendel noch alle Chancen auf ein Olympia Ticket. 

Im U23 Bereich konnte Moritz Adam die Canadier Konkurrenz dominieren. Er konnte sich somit neben einem Startplatz bei der JWM in Portugal auch die Möglichkeit auf einen Platz bei der WM in Kopenhagen erkämpfen.

Bei den Juniorinnen führt nach einem von zwei Qualifikationswettkämpfen Pauline Jagsch. Die Schülerin der Flatow Oberschule hat damit sehr gute Chancen auf einen Platz im JWM Team für Portugal.

 

  

 

Es ist ja nicht so, als hätten die Berliner Kanuten aus der Altersklasse 13 und 14 der Konkurrenz das Leben in den vergangenen Jahren leicht gemacht. Aber einen Tag wie vergangenen Sonntag hatte Alexander Walloßek in seinem neuem Amt als Ressortleiter für Kanurennsport im SCBG noch nicht erlebt, glaubte er zumindest. Fünf Rennen, acht Medaillen binnen einhundertzwanzig Minuten, dreimal Gold, zweimal Silber, dreimal Bronze. 

Mit acht Medaillen, darunter drei goldenen Exemplaren, haben die Rennsportler des SCBG die Erwartungen weit übertroffen und mit dem Kanu Team Berlin das beste Wettkampfergebnis im Vergleich zu ihrer Konkurrenz aus Potsdam, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern eingefahren. 

Gold K1 500m Leoni Haertle 

Gold K2 500m Leoni Haertle

Gold K4 500m Leoni Haertle & Carolina Haase 

Silber C1 500m AK 13 Lukas Pichelmann  

Silber K2 500m Carolina Haase 

Bronze C2 500m Lukas Pichelmann 

Bronze K2 500m Ricka Kuinke 

Bronze K4 500m Ricka Kuinke 

 

Wir gratulieren den stolzen Medaillengewinnern vom Schüler-A Cup 2020 in Wusterwitz zum erfolgreichen Abschneiden! 

 

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