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Hallo liebe Kanuten, Freunde und Unterstützer des Wassersports!

Eine recht lange und schwierige Zeit liegt hinter uns, Corona hatte das Leben und auch unseren Verein fest im Griff. Der SCBG hat diese Zeit überlebt, und wie!

Unsere Spitzenathleten im Kanurennsport haben Top-Leistungen gezeigt, der Nachwuchs steht in den Startlöchern und strebt nach vorn.

Der Breitensport ist auch wieder zum Leben erwacht und zeigt sich engagiert mit regelmäßigem Training und den ersten Wettkampferfolgen.

Es ist also an der Zeit, dass wir uns auch einmal selbst feiern! Mit Unterstützung des Vorstandes wollen wir alle gemeinsam am 09. Oktober 2021, ab 15 Uhr beim Bootshaus Sportdenkmal die alten Zeiten hochleben lassen, die Gegenwart bestaunen und die Zukunft planen!

Herzlichst eingeladen dazu sind alle Kanuten des SCBG, die Eltern, Freunde und Gäste des Kanusports.

Es sollte uns nicht mehr stören, dass dazu die 3G-Regel einzuhalten und zum Einchecken die luca-App notwendig ist.

Äußerst willkommen sind noch Fotos von vergangenen Events (digital), Beiträge und Ideen jeder Art.

Also auf geht’s!

Damit unsere Sause geplant werden kann, gibt es ab sofort die Eintrittskarten im Vorverkauf. Im Verein können die Karten Dienstag und Donnerstag von 16:00 - 20:00 Uhr am Eiskeller erworben werden. 
 
Der Kartenerwerb ist auch mobil über Dominik Ziegler möglich. Einfach per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder per Telefon (01704075096) anmelden! 

 
 

Ein Jahr nach den geplanten Spielen in Japan fanden in der Tokyo Bay die Olympischen Kanuwettbewerbe statt. Es hatten sich bereits im Vorfeld 5 Sportler, die am Stützpunkt in Grünau von Lars Kober betreut werden dafür qualifiziert.

Tim Hecker ging im Canadier Zweier über 1000m gemeinsam mit dem Potsdamer Sebastian Brendel an den Start. Sie kämpften über die gesamte Strecke Kopf an Kopf mit den Booten aus Cuba und China um die Goldmedaille. Etwas enttäuscht realisierten beide dann den 3. Platz im Ziel. Spätestens zur Siegerehrung wurde Tim Hecker dann aber von seinen Emotionen eingeholt und realisierte: „Eine Medaille bei Olympia … das gewinnen nur ganz wenige Sportler“

Im Canadier Einer startete zudem Conrad Scheibner. Er konnte sich im Feld der besten Canadierfahrer der Welt bis in das Finale kämpfen. Hier erwischte er dann nicht das erhoffte Rennen und belegte Platz 6.

Wir sind stolz auf euch und hoffen darauf, euch auch in 3 Jahren in Paris zujubeln zu können. 

Unsere Nachwuchsathleten zeigten bei der U23 & Junioren EM sind Poznan sehr gute Leistungen. Moritz Adam konnte im C1 über 500m Gold gewinnen. Im C2 500 belegte er gemeinsam mit Nico Pickert aus Bochum Platz 6. Pauline Jagsch gewann bei ihrer ersten internationalen Meisterschaft Silber im K1 und Bronze im K2 über 500m zusammen mit ihrer Partnerin Gesine Ragwitz aus Karlsruhe. Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg auf dem Weg zu WM im September.

Am vergangenen Wochenende standen gleich 2 spannende Wettkämpfe für Deutschlands Elite Kanuten auf dem Plan. Im Polnischen Posen kämpften Felicia Laberer, Conrad Scheibner und Tim Hecker um die EM Titel, während in Duisburg bei den Finals Moritz Adam an den Start ging. 

 

Den EM Titel konnte sich Tim Hecker im Zweier Canadier gemeinsam mit Sebastian Brendel aus Potsdam sichern. Zudem errangen beide die Silbermedaille über 500m. 

Conrad Scheibner ging nach seinem Sieg beim Weltcup im Einer Canadier über 1000m und 500m als Mitfavorit an den Start. Mit Platz 2 und 3 konnte er zeigen, dass er sich auch langfristig in der Weltspitze festsetzen kann. 

Felicia Laberer konnte nach der Qualifikation zu den Paralympics befreit auffahren und sich ihren ersten großen Titel sichern. Mit dem EM Titel im Gepäck Nächte sie auch in Tokio vorne mitfahren. 

 

In Duisburg fanden zeitgleich die Finals statt. ARD und ZDF übertrugen 4 Tage live Sport und gaben somit auch dem Kanusport die Chance auf mediale Reichweite. Sportlich nutzte Moritz Adam diese optimal und zeigte spannende Rennen, bei denen er auch im Halbfinale Olympiasieger Jan Vandrey aus Postdam um wenige hundertstel Sekunden schlagen konnte. Im Finale unterlag er dann dem Sprintspezialisten Nico Pickert aus Bochum. 

 

Anspannung machte sich am vergangenen Wochenende auf der Regattastrecke im ungarischen Szeged breit. Wo sonst bis zu 30.000 Zuschauer den Kanuten zujubeln, kämpften die Sportlerinnen und Sportler dieses mal vor leeren Rängen um die Tickets für Olympia in Tokio. 

Für den SCBG waren dieses mal gleich 4 Athletinnen und Athleten am Start.

Im ersten Finale konnte Conrad Scheibner im Einer Canadier über die olympische 1000m Distanz die Konkurrenz überraschen. Nach taktisch geprägten Vor- und Zwischenläufen ließ der 24-jährige Sportlsoldat dem Rest der Weltspitzeathleten keine Chance. Mit genau 2 Sekunden Vorsprung konnte er sich über seinen ersten Weltcupsieg im C1 freuen. Er ist nun in Tokio einer der Mitfavoriten um die Podestplätze.

Im Zweiercanadier über 1000m ging Tim Hecker gemeinsam mit dem Potsdamer Sebastian Brendel an den Start. Für beide war die Olympiateilnahme vor den Rennen in Szeged noch nicht sicher. Umso mehr war Tim dann erleichtert, als er mit seinem Partner nach einem unwiderstehlichen Endspurt als Erstes die Ziellinie überquerte. "TOKIO" schrie der 23-jährige Bundespolizist so laut im Ziel, dass es sogar in den Übertragungen zu hören war. Auch Tim wird in Tokio mit Medaillenchancen an den Start gehen. 

Ebenfalls für Tokio konnte sich Felicia Laberer qualifizieren. Die 20-jährige Auszubildende zur Bürokauffrau schaffte im K1 über 200m den 5. Platz und wird bei den Paralympischen Spielen in Tokio an den Start gehen. Für die jüngste im DKV-Aufgebot für Tokio ist das nach nur 3 Jahren im Kajak ein Riesen Erfolg. 

Am Sonntag Abend konnte Moritz Adam dem Wochenende die absolute Krone aufsetzen. Im Einer-Finale über 500m lag er lange im Feld der routinierten Canadierfahrer. Auf den letzten 100m konnte er sich aber leicht vom Feld absetzen und feierte ebenfalls seinen ersten Weltcupsieg. Für den 21-jährigen Bundespolizisten geht es nun in die Vorbereitung zu den U23 Europa- und Weltmeisterschaften.

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