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Trüb und wolkenverhangen begann der Morgen des  4. Februars, mit dem durchdringenden Weckruf eines Handtelefons zur ferienuntypischen Zeit von 06:30 Uhr.

Ziel dieses Tages war die Ankunft im beschaulichen Schierke nahe dem Brocken.

Bereits  um 07:30 Uhr trafen sich unsere kleinen Kanuten im SCBG, in der Hoffnung so eine pünktliche Abfahrt um 8 Uhr zu gewährleisten. Dies stellte sich leider als Trugschluss heraus. Mit ca. 20 Minuten Verspätung und einer „Hauruck“-Aktion beim Verladen und der Verteilung der Sitzplätze startete der Transport gen Süden.

 

Die Ankunft in der Jugendherberge funktionierte  überraschend gut , so dass wir pünktlich zum Mittagstisch mit Bratwurst Sauerkraut und Kartoffelpüree gestärkt wurden.

Das erste große Abenteuer begann nach dem Essen, mit der Aufgabe des Betten beziehens.

Hier wurde uns so manch kuriose Ausrede erzählt, um das diese Herausforderung zu umgehen.

Eine meiner liebsten Ausreden war: „Ich brauch kein Bettlagen, zu Hause schlafe ich auch ohne.“ Oder „ Es schläft sich auch gut ohne Bettlagen“.  Man beachte: als Untergrund gab es die für Jugendherbergen typischen Gummimatratzen, die aus meiner Sicht alles andere als eine Wohlfühlatmosphäre entstehen lassen.

Nachdem  dieses Hindernis genommen war, ging es zum Hauptanliegen des Trainingslagers, der körperlichen Ertüchtigung. Aufgrund der schlechter werdenden Wetterverhältnisse wurde die diese zunächst noch ohne Skier ausgeübt und die hauseigene Turnhalle in Beschlag genommen.

Am Ende der Einheit stand die Luft förmlich und es roch nach Kampfgeist, wir als Trainer hatten alles richtig gemacht.

Jedoch konnte man des Abends, egal welchen Tag der Woche, nach vollgeschlagenen Bäuchen, wieder erstaunlich muntere Kinder beobachten, so dass das ein oder andere Machtwort über den Flur gebrüllt wurde.

Der neue Tag begann und siehe da, es schneite. Pünktlich um 08.00 Uhr gab es  Frühstück am Buffet, um 9 Uhr  wurden die Ski geholt, und anschließend ging es für einen Großteil der Gruppe, das erste Mal auf die Bretter.

Alles begann mit der  Skischule. Hier waren die ersten Stürze zu verzeichnen.

Nachdem sich  fast alle im Schnee zu kugelten und viel lachten, ging es auf die Loipe, um den sportlichen Aspekt wieder zu verfolgen.

So ging es in großen Schritten auf den Donnerstagnachmittag zu, der Großes versprach. Es lag ein leichtes Knistern in der Luft, der Abschlusswettkampf stand an.

Es hieß rund 2 km im Einzelfahren und rund 200m in der Staffel zu bewältigen.

Hier zeigten unsere Sportler, was sie bereits alles gelernt haben und überraschten uns Trainer mit beachtlichen Fortschritten. Jeder zeigte sein Bestes auf der mit weiteren gefährlich fallfreudigen Skifahrern gespickten Loipe.

Die schnellste Skifahrerin der gesamten Trainingsgruppe war Lisa!

Der letzte Tag in Schierke stand an, es ging ans Packen, einer herausfordernden Aufgabe.

Sie wurde mit Bravour bewältigt, ohne Pfundsachen beim letzen Check der Zimmer konnten wir die Herberge verlassen.

Um das Trainingslager in guter Erinnerung zu behalten, wurde die letzte Einheit mit einem Besuch im Schwimmbad abgerundet. Hier gab es noch einmal für 2 Stunden Spiel, Spaß und Lebensfreude.

Dann ging es wieder in die Busse und los ging die Heimfahrt.

Zu Hause angekommen waren die Kinder und Eltern glücklich, sich wieder zu sehen und das Trainerteam ebenso glücklich und sehr geschafft! Zwinkernd

Und so fand ein interessantes, spannendes und auch teilweise erholsames Trainingslager sein Ende.

 

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