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Im Jahr 2012 fand zum 34. Mal unsere Weihnachtsfeier in einer Jugendherberge statt, in diesem Jahr wieder mal am Köthener See.  Da wir schon sehr oft in Köthen waren und dort einen guten Ruf genießen, erhielten wir das vor einigen Jahren neu errichtete Bettenhaus. Die Zimmer haben 1, 2 oder maximal 4 Betten, alle mit Waschraum und separater Toilette ausgestattet. Wegen (und leider) der wenigen Teilnehmer konnten wir uns im ganzen Haus ausbreiten und hatten somit fast luxuriöse Unterkünfte. Das heutige Niveau der Jugendherbergen ist absolut nicht mehr vergleichbar mit den 50-Pfennig-Unterkünften von vor 30 Jahren.

Bis zum Abendbrot am Freitagabend waren alle Sportfreunde in Köthen eingetrudelt. Hier konnten wir bei einigen Flaschen Wein den Abend verbringen.


Am Sonnabendvormittag  wurde natürlich gewandert. Nach kurzem Weg durch das im 16. Jhdt. gegründete wendische Dorf zweigt an einer Kreuzung mit Infotafel der mit einem grünen Punkt markierte Wanderweg ab. Nach dem Gestüt „Am Pichersee“ führt der Wanderweg entlang am Pichersee, am Mittelsee und am Schwanensee. Am Abzweig zum Wehlaberg entschied sich dann doch eine kleine Gruppe zum steilen Aufstieg auf die 144 m hohe Endmoräne. Oben angekommen wurde natürlich auch noch der 28 m hohe hölzerne Aussichtsturm bestiegen. Wer oben angekommen ist, wird mit einem herrlichen Blick über die Krausnicker Berge und die Heideseen belohnt. Bei guter Sicht soll man sogar den Berliner Fernsehturm sehen, aber heute reichte es nur bis zum Tropical Island. Alsbald geht es wieder über den steilen Hang nach unten und weiter entlang des grünen Punktes zurück nach Köthen. Dort wartet schon das Mittagessen, Jägerschnitzel mit Spirellis.

Nach der Mittagsruhe begann dann um 15.30 Uhr unsere Weihnachtsfeier. Vorher konnte man noch seine Julklapp-geschenke bei unseren langjährig erprobten Weihnachtsengeln Christel und Ulla. abgeben. Die Feier wurde stimmungsvoll eingesungen, heute leider ohne instrumentale Untermalung. 

Bei Kaffee und Weihnachtsgebäck warteten wir alle gespannt auf den Weihnachtsmann (?). Er hatte doch tatsächlich, wie jedes Jahr, den Weg zu uns dank der Hinweise seiner Weihnachtsengel gefunden. Natürlich muss man dem Weihnachtsmann und den Sportfreunden auch einen kulturellen Beitrag bieten, um sein Päckchen zu bekommen.

Die Weihnachtsfeier soll auch immer ein Dankeschön an die ideenreichen Fahrtenleiter und die vielen Unterstützer durch tausend kleine Hilfen sowie der begeisterten Teilnahme vieler Sportfreunde bei unseren vielfältigen Veranstaltungen sein. Deshalb ist es bisher  Ziel des Wanderwartes gewesen, den Eigenbetrag der Mitglieder für diese Fahrt so gering wie möglich zu halten.

Nach dem Abendbrot wurde in diesem Jahr gespielt, und zwar verkehrtes Julklapp oder auch Schrottwichteln. Nachdem alle eine 6 gewürfelt hatten und sich ein Paket ihrer Wahl von mitten des Tisches genommen hatten, ging es ans Auspacken. Tolle Sachen kamen da zum Vorschein, u.a. Weltliteratur über eine sächsische Prinzessin, ein exquisites Massagegerät, ein chinesisches Porzellan für Espresso-Trinker, ein silbernes und goldenes Trinkbecherset, ein Propankocher mit zwei (unbenutzten) Kartuschen, eine hoch modische Keramikschale und viele weitere außerordentliche Geschenke.

Nun wurde exakt eine Stunde weiter gewürfelt. Wer eine 6 hatte, konnte und musste sein Geschenk gegen ein anderes tauschen. Einige „begehrte“ Artikel wechselten so unter großem Gejohle mehrmals ihren Besitzer.

Für den Sonntagvormittag war eine kleine Wanderung um den Märchensee geplant. Hier bekamen wir noch Unterstützung durch Lilli nebst ihrem Frauchen.

Die Strecke ist nur 5,2 km lang, so konnten viele Verschnaufpausen eingelegt werden.  Der Fahrtenleiter hatte heute für herrlichen Sonnenschein und Temperaturen um 0 Grad gesorgt.

Nach dem Essen gab es dann die große Jahresendverabschiedungsszene mit allen guten Wünschen für Weihnachten und den guten Rutsch ins nächste Kanutenjahr.

Zur nächsten Weihnachtsfeier treffen wir uns in der Jugendherberge Bremsdorfer Mühle.

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