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Nachdem es schon zur Wildwasserfahrt arg kalt gewesen war, richteten sich alle Hoffnungen auf unsere Os-terfahrt, denn irgendwann musste ja Frühling werden. Aber die Meteorolügen erzählten uns was vom kältesten März seit 1883 und das wirkte sich leider auch auf Ostern (und noch die folgenden Wochen) aus. Also packten wir Wanderschuhe, Badesachen und natürlich auch unsere Boote ein und fuhren hoffnungsvoll nach Burg im Spreewald. Der Fahrtenleiter hatte wieder die Familienzimmer über dem Speisesaal gebucht. Sie waren bereits gut vorgeheizt, so brauchte keiner zu frieren. Am Freitag waren alle angereist. Also, warm eingemummelt und ab ging es auf den blau markierten Wanderpfad in Richtung Leipe. Es hatte in der Nacht zu Karfreitag frisch geschneit. Noch lag die weiße Pracht auf Büschen und Bäumen. Aber die Minusgrade lockten uns absolut nicht aufs Wasser. Bei unserer Wanderung sahen wir auch, dass die befahrbaren Fließe alle eisfrei waren, aber dort, wo keine Strömung war, waren die Fließe und ebenso der Hafen in Leipe noch eisbedeckt. Nach 8 km erreichten wir das Spreewaldhotel in Leipe. Man hatte den ersten Tag im Jahr geöffnet und es gab die ersten Anlaufschwierigkeiten. Da die Heizung nicht richtig lief, gab’s einen Schnaps zur inneren Aufwärmung aufs Haus. Da wir keine Straße laufen wollten, ging es auf dem gleichen Wanderweg wieder zurück. Jedoch war inzwischen der frische Schnee getaut, und so sah die Landschaft wieder anders aus.


Am Sonnabend wagten wir uns dann doch aufs Wasser. Der herbergseigenen Hafen war ebenfalls noch zugefroren, so fuhren wir zum Waldschlösschen und setzten unterhalb der Schleuse ein. Über den Rohrkanal ging es nach Leipe, von dort über die Hauptspree, das Quodda- und Dolzke-Fließ bis nach Lehde. Im diesmal gut geheizten Restaurant „An der Dolzke“ wärmten wir uns auf, bevor es über das Bürgerfließ, das Große Fließ und den Weidengraben wieder zurück zum Waldschlösschen ging. Insgesamt paddelten wir 20 km. 

Am Ostersonntag war die Zeitumstellung auf Sommerzeit, so durften wir noch eine Stunde früher aufstehen. Aber der Osterhase hatte schon eine kleine Belohnung unterm Schnee versteckt. Wieder krümelte es lustig vor sich hin. Die Spreewälder Sängerinnen waren leider erkrankt, so fiel der österliche Chorgesang vor der Kirche aus, nur der Posaunenchor blies seine Ständchen. Wir fanden einen interessanten 10 km-Rundweg um Burg herum.

Am Ostermontag (immer noch Winter) blieb uns nur noch der Besuch der Spreewaldtherme mit seinen über 30 Grad warmen Schwimmbecken und die Sauna.

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