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Der Europäische Fernwanderweg E 11, mit einer Gesamtlänge von 2.100 km, der von Den Haag in den Niederlanden über Berlin-Friedrichshagen und Hoppegarten bis in die Masuren verläuft, war am Sonnabend, den 15. März 2014, auf einem 11 km langen Teilstück zwischen S-Bf Hoppegarten und S-Bf Friedrichshagen durch das NSG Erpetal das Ziel unserer Frühjahrswanderung. 

Wir trafen uns um 10.30 am S-Bf Hoppegarten.

Einzelne Etappen des Weges und interessante Haltepunkte waren:

S-Bahnhof Hoppegarten (Mark)

Am 01.10.1867 wurde die Teilstrecke Berlin - Küstrin der "Königlichen Ostbahn" eröffnet, die die preußische Hauptstadt auf kürzestem Wege mit Königsberg verband. 1870 wurde Hoppegarten dauerhafter Haltepunkt. Das war von großer Bedeutung für die Entwicklung der Rennbahn und des ganzen Ortes.

Friedhof Dahlwitz-Hoppegarten

Der Friedhof gliedert sich in den kirchlichen und den kommunalen Teil. 1892 wurde der kirchliche Teil mit der Kapelle eingeweiht. Viele historische Grabstätten von Persönlichkeiten des Rennsports und des öffentlichen Lebens der Gemeinde sind noch erhalten und werden vom Kulturverein gepflegt.

Evangelische Kirche

Vermutlich um 1300 als Wehrkirche erbaut, die Westfront zeigt noch das alte Mauerwerk. Ein Turm kam erst später dazu. 1733 größerer Um- und Ausbau durch Samuel von Marschall. Unter dem neuen Ostflügel entstand sei-ne Familiengruft, die mit ihren imposanten Steinsärgen heute noch zu besichtigen ist.

Herrenhaus Dahlwitz

Das Gebäude im spätklassizistischen Stil (Bauherr H. v. Treskow; Architekt Friedrich Hitzig) wurde 1856 bezugsfertig. Die Parkanlagen gehen auf einen Gestaltungsentwurf von Peter Joseph Lenné aus dem Jahr 1821 zurück. Beides ist seit 2004 im Besitz der Brandenburgischen Schlösser GmbH, die das Anwesen denkmalgerecht sanieren und rekonstruieren wird.

Historischer Dorfkern Dahlwitz

Als deutsche Bauernsiedlung wahrscheinlich um 1250 entstanden, 1370 erstmals in einer Urkunde erwähnt. Rittergutsbesitzer waren u. a. die Familie von Krummensee, der Bibel-Herausgeber Freiherr von Canstein, der Minister Samuel von Marschall und von 1850 bis 1945 die Familie von Treskow.

Ehemalige Treskow-Grabstätte

Beigesetzt wurden hier Heinrich von Treskow d. Ä., seine Ehefrau Marianne, seine Schwiegereltern, die Eheleute von Knoblauch, sowie seine beiden Söhne. Die Grabsteine wurden auf Initiative des Kulturvereins auf dem Dahlwitzer Friedhof wieder aufgestellt.

Heidemühle

Die Mühle taucht erstmals 1434 in einer kurfürstlichen Urkunde auf. Später Münchehofe zugeordnet, kam sie 1858 in Besitz des Dahlwitzer Gutsherrn. Auf den alten Fundamenten der Mühle wurde 1891 das jetzige Gebäude errichtet, in dem bis 1945 gemahlen und durch eine Turbine Strom erzeugt wurde.

Auf halber Strecke befindet sich ein Rastplatz mit herrlicher Aussicht ins Flusstal der Erpe. Dort legten wir unsere Mittagspause. Jeder verpflegte sich mit den mitgebrachten Leckereien aus dem Rucksack.

Ravenstein

Die "Rabenstein'sche Mühle" wurde 1434 erstmals in einer Urkunde genannt. 1863 wurde das Areal von Heinrich von Treskow erworben und gelangte so in die Gemarkung von Dahlwitz. Aus dem Mühlengebäude wurde ein beliebtes Ausflugslokal. Nach 1945 diente es längere Zeit als diakonisches Hospiz.

Die Erpe

Typische Abflussrinne der letzten Eiszeit. Entspringt oberhalb von Altlandsberg und mündet in die Spree. Am Neuenhagener Mühlenfließ, so wird die Erpe offiziell genannt, lagen ursprünglich bis zu 6 Wassermühlen.

Und weil nach 10 km alle noch relativ fit waren, wanderten wir nicht wie ursprünglich geplant zum S-Bf Friedrichshagen sondern noch bis zum S-Bf Hirschgarten.

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