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Am Wochenende 28. - 29.06.2014 war es endlich wieder soweit: Eine weitere Fahrt der Kanuten auf der wunderschönen Müggelspree von Fürstenwalde zum Kanuclub Erkner. Diese Fahrt erstreckte sich auf ca. 40 km, welche in zwei Abschnitten von den Kanuten befahren wurde.
Da hier in der Wildnis übernachtet wurde, musste von uns alles in den Booten verladen und für eine Nacht entsprechend Zelt und Verpflegung mitgenommen werden.

Damit keiner etwas vergisst oder zu viel eingeplantes Equipment nicht ins Boot verladen kann, trafen wir uns zum gemeinsamen Packen der Boote am Startplatz in Fürstenwalde. Der gemeinsame Start erfolgte dann um 11.00 Uhr.

Zwei Sportfreunde begannen ihre Gepäckfahrt schon am Freitag und paddelten vom Bootshaus los und übernachteten in der Jugendherberge Braunsdorf am Oder-Spree-Kanal. Wir trafen uns dann am Samstag an der Großen Tränke. Auf dem Oder-Spree-Kanal wurden von ihnen 28 km zurückgelegt.

Die Große Tränke war für uns Paddler am Samstag der gemeinsame Treffpunkt. An diesem Treffpunkt kamen wir alle zur Mittagspause zusammen und überwanden mit unseren beladenen Booten das dortige Wehr.

Für das Umtragen an der Wehranlage Großen Tränke hat das Wasser- und Schifffahrtsamt einen Bootswagen bereitgestellt. Leider war der Wagen in diesem Jahr defekt. Doch unsere findigen Sportfreunde konnten es mit einem Fahrradschloss provisorisch reparieren und somit den Wagen nutzen. Anschließend konnten die Zweier-Boote (KS 75; Mausi) mit dem Bootswagen über die Wehranlage gebracht werden.

Andere Sportfreunde waren mutiger und hatten nach Besichtigung der Wehranlagen beschlossen, diese an einer geeigneten Stelle zu befahren. Für einige Zuschauer war das sehr aufregend. Die bepackten Boote hatten etwas mehr Tiefgang als sonst und tauchten tief in die Wellen ein, so dass das Deck leicht überspült wurde. Dank guter Spritzdecke und sicherem Sitz im Boot sind Fahrer und Material aber gut über die Wehranlage gekommen.

An der Großen Tränke erwarteten uns dann die Kanuten, welche vom Bootshaus gestartet waren. Hier durften wir noch auf den 60. Geburtstag von Manu anstoßen – Prosit und Alles Gute!
Weiter ging es dann flussab auf der Müggelspree, vorbei am Schilf mit singenden Teichrohrsängern, vorbei an Hangelsberg bis zum Rastplatz, welcher schon seit Jahren angesteuert wird.

Angekommen erfolgte wie immer das Ritual des gemeinsamen Zeltaufbaus mit anschließender gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen/Keksen. Dieser kurze Moment der Entspannung ist wichtig, weil anschließend die Kräfte für das Holzholen benötigt wurde und das Sägen der Stämme uns alle forderte und zum Schwitzen brachte.

Bei unserer Fahrt wird schon seit Jahren am Lagerfeuer gegrillt. Hierfür wird natürlich Feuerglut benötigt und die entsteht eben nur durch gutes trockenes Holz! Unser Grillen fand seinen würdigen Abschluss mit süßem Eierkuchen.

Die Nacht war warm und trocken. Unsere Holzarbeiter arbeiteten des Nachts, bewachten somit unseren Rastplatz und vertrieben wilde Tiere.

Nach dem morgendlichen Weckruf standen wir auf, frühstückten an einer reich gedeckten langen Tafel und sogar ein kleiner Sonnenschein erfreute unsere Gemüter. Dank dem Sonnenschein konnten die Zelte trocken verpackt werden.

Gegen 10 Uhr legten wir vom Rastplatz ab, um unser Mittagsziel, den Campingplatz Jägerbude, anzusteuern. An der Jägerbude angekommen, empfing man uns herzlich und jeder bestellte sich eine kleine Stärkung, um die Weiterfahrt bis zum Ziel KC Erkner gut zu schaffen.

Im Schutze der Jägerbude warteten wir geduldig das Ende eines kleinen kräftigen Regenschauers ab. Danach kamen wir alle trocken an unser Ziel. Manuel und Susanne paddelten bis zum SCBG-Bootshaus und wir endeten beim KC Erkner.

Da der Wetterbericht für das Wochenende eine nicht so schöne und sonnige Prognose in Aussicht gestellt hatte, waren einige Sportsfreunde am zweiten Paddeltag mit leichten Hautrötungen unterwegs (Sonnenbrand), denn die Sonnenschutzcreme war nicht an Bord.

Abschließend können wir summieren: der Wettergott war auf unserer Seite und mit dem üblichen Eisbecher in Erkner ist wieder eine schöne Spreefahrt zu Ende gegangen.

Vielen Dank ans Shuttle Bunny „Schüttie" und die Ersthelfer, die den KS 75 mit seinem behinderten Insassen sicher betreuten. Bis zur kommenden Müggelspreefahrt im Jahr 2015.

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