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Vorweg möchte ich gerne sagen, dass wir in diesem Jahr eine sehr schöne und entspannte Wochenendfahrt bei super tollem Wetter hatten.

Aber nun von Anfang an: Am Freitag trudelten so nach und nach die Sportfreunde vom SCBG auf dem Wasserwanderrastplatz in Groß Wasserburg ein. Einige von uns waren schon am Mittag dort und haben in der Gaststätte gegenüber erst einmal zu Mittag gegessen. Puh… es war schon sehr heiß! Aber nachdem Zelte aufgebaut und Wohnwagen ausgerichtet waren, haben wir es uns im Schatten gemütlich gemacht und geplaudert, gelesen, gedöst.

Nach einem guten Abendbrot und einer heißen Nacht (natürlich auf die Temperatur bezogen), gab es am Samstag früh ein reichhaltiges Frühstück mit frischen Brötchen, vom Fahrtenleiter persönlich vom Bäcker abgeholt, und Eiern von glücklichen Hühnern, die der neue Pächter des Zeltplatzes vorbei gebracht hatte.

Gegen 9.30 Uhr fuhren wir mit Autos und Booten auf dem Dach nach Lübben. An der dortigen Einsatzstelle war wieder etwas Chaos, weil außer uns auch noch andere aufs Wasser wollten. Wir haben uns aber nicht aus der Ruhe bringen lassen, einige sind gleich dort das erste Mal ins Wasser gesprungen. Bei Tageshöchsttemperaturen um 35 Grad gab es im Laufe des Tages noch mehr Badepausen. Nach obligatorischer Verkostung von Gurken und Likör sowie leckeren Kirschen, die Andreas mitgebracht hat, ließen wir die Boote zu Wasser und ab ging die Post!

Aber nicht lange, die erste Schleuse war schnell erreicht, einige haben umgetragen und einige geschleust. Dann ging es sehr enspannt weiter. Unterbrochen von zwei weiteren Badepausen, es wurde immer heißer und schwüler, haben wir um 13.30 Uhr die Gaststätte Petkampsberg erreicht.

Durch Vorbestellung der Essen ging das alles wieder sehr zügig, und nach Eisbechern und einer weiteren Badepause ging es weiter.

Der Himmel zog sich immer mehr zu und es grummelte heftig. Die Berichterstatterin hat es nicht so mit Gewitter, hat sich mit Lisa und Max von der Gruppe abgesetzt und den nächst höheren Paddelgang gewählt, um vor dem Unwetter wieder in Groß Wasserburg zu sein.

Kaum hatten wir den kleinen Hafen erreicht, es hat schon bedrohlich gedonnert, fing es an zu regnen ….. ich dachte, jetzt, geht’s los…. aber es waren tatsächlich nur dreieinhalb Tropfen, und dann gab es den ganzen restlichen Nachmittag und Abend keinen Regen mehr. Das Unwetter ist schön um uns herumgezogen.

Jedoch blieb es furchtbar schwül und heiß, und nach dem Auto pendeln ließen es sich einige Sportfreunde gefallen und haben vor der Schleuse gebadet. Unter lautem Gejohle wurde durch Ablassen des Wassers der Schleusenkammer eine Gegenstromanlage erzeugt, und es wurde gebadet und gespielt im Wasser, unbeschwert und lustig. Ein schöner Hochsommertag mit Baden, barfuß laufen und Spaß ging am Abend mit einem tollen Buffet zu Ende.

Das Buffet war wieder sehr reichhaltig, und wir sind alle von den köstlichen Leckereien satt geworden. Nur der Alkohol floss diesmal nicht so reichhaltig… aber bei den Temperaturen war das auch besser so.

In der Nacht fing es an zu regnen, ohne Unwetter, ein ganz normaler Landregen. Es hat sich abgekühlt, und der Morgen begann mit einer frischen Luft. Der Himmel riss immer mehr auf, und als wir zu unserer Paddeltour aufbrachen, schien die Sonne bei angenehmen Temperaturen.

Am Sonntag paddelten wir eine Runde von 13 km, so dass wir gegen Mittag wieder in Groß Wasserburg waren. Es war hervorragendes Paddelwetter. Am Start im Hafen von Groß Wasserburg ist ein Sportfreund leider zu Wasser gegangen, so dass der Fahrtenleiter im Anschluss noch einen Kenterorden, den er anscheinend in weiser Voraussicht mitgebracht hatte, vergeben konnte.

Am Mittag sind einige von uns noch einmal in der Gaststätte essen gegangen, um dann einzupacken und Richtung Heimat zu fahren.

Es war ein sehr schönes sommerliches Wochenende.

 

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