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Es war vor nunmehr 6 Jahren, als wir uns entschlossen, für längere Kanutouren ein 2er Kajak zu kaufen. Gesagt, getan…. Nach langem Überlegen und Studium der Seen Deutschlands und Skandinaviens tauften wir unser Boot auf den Namen „Müritz“. Laut unserer Vereinstradition haben die 1er Kajaks Namen von Flüssen und die 2er Kajaks Namen von Seen.

Der Wunsch war natürlich, auch mit der „Müritz“ mal auf der Müritz zu paddeln, möglichst bis zur Müritzmitte. Letzten Samstag (10.09.2016) war es endlich soweit, nach 6 langen Jahren. Das Wetter hat gepasst: Sonne, Wärme und kein Wind. Freitagnachmittag holten wir unser Boot aus dem Bootshaus und Samstag früh um 5.30 Uhr (gähn…) klingelte der Wecker.

Wir fuhren nach Sietow, das liegt ungefähr zwischen Klink und Röbel. Dort gibt es eine Marina und laut Wasserwanderatlas soll man dort auch einsetzen können. Als wir uns die Örtlichkeiten dort anschauten, kam gleich eine nette Dame und fragte, ob wir etwas suchen. Ja… natürlich, eine Ein- und Aussatzstelle … wir wollen ja paddeln. Kein Problem, meinte die nette Frau, und hat uns sozusagen einen Privatsteg gezeigt, wo wir einsetzen können. Also, die „Müritz“ abgeladen, Auto auf den öffentlichen Parkplatz gestellt und ruff uff die Müritz.

Die Müritz und das Wetter haben uns für das frühe Aufstehen belohnt. Sonne satt, am Vormittag keine Welle auf der Müritz, sehr wenig Verkehr auf dem Wasser…. und so paddelten wir mit unserer „Müritz“ auf das kleine Meer Richtung Müritz-Mitte. Dank GPS und Orientierung an den Bojen haben wir die Mitte gefunden. Dort ist eine große rot-weisse Boje im Wasser, wo Müritz-Mitte auch draufsteht. Nach zwei Seiten ca. 7 km bis zum Ufer und nach den anderen beiden Seiten ca 15 km bis zu den Seenenden, und kein Boot in Sicht.

Nach Umrunden und Fotoshooting paddelten wir Richtung Röbel. Dort war ein wenig mehr Verkehr auf dem Wasser, aber lange nicht so viel, wie am Wochenende in Berlin. Bei einer Segelmarina konnten wir gut aussetzen, und in der Gaststätte haben wir einen riesengroßen Eisbecher gegessen. Von Röbel paddelten wir dann mehr oder weniger unter Land wieder Richtung Sietow, nicht ohne noch eine Badepause einzulegen. Schwimmen gestaltete sich als schwierig, da die Müritz doch sehr flach an dieser Stelle war, und man erst weit ins Wasser laufen musste.

In Sietow setzten wir an der Marina wieder aus. Sehr schöne gepflegte Wiese und saubere öffentliche Toiletten (0,10 €) und Duschen (0,50 €). Nach Verladen unserer „Müritz“ auf das Auto sind wir noch nach Röbel gefahren und haben dort zum Abschied noch ein Fischbrötchen gegessen und Räucherfisch gekauft.

Es war ein sehr schöner Tag, und unsere „Müritz“ ist endlich von der Müritz geküsst!

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