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Der Deutsche Kanuverband und sein Landesverband Berlin bestehen seit über 100 Jahren. Damit gehört das jährliche An- und Abpaddeln zu den traditionsreichsten Veranstaltungen in den Fahrtenplänen der Kanuvereine. War es in der Faltbootzeit noch üblich, dass zwischen Ab- und Anpaddeln in den Bootshäusern weitgehend die Boote zur Ruhe gebettet wurden, ist das heutzutage zwar nicht mehr so, trotzdem wurde diese schöne Tradition bis heute beibehalten.

Frank und Anne am Infostand, hier gab*s auch den Stempel fürs Fahrtenbuch

In diesem Jahr war der Sportclub Berlin-Grünau für das Abpaddeln in dem langjährigen Plan des LKV Berlin für den Spree-Dahme-Bereich verantwortlich. Leider haben sich die Ressorts Rennsport sowie Drachenboot und Kanupolo in den letzten 30 Jahren von dieser Veranstaltung verabschiedet, und nur noch die Kanuwanderer pflegen diese schöne Tradition.

Unser Wanderwart bereitete seine Sportfreunde bereits das ganze Jahr auf diese Veranstaltung vor und bat um eine zahlreiche Beteiligung und vor allem Unterstützung für dieses Fest. Und wir haben ihn nicht enttäuscht. Das Abpaddeln 2018 wurde in unserer langen Geschichte ein großer Erfolg und schloss mit der größten Beteiligung der Kanuwanderer ab. 39 Sportfreunde des Ressorts Kanuwandern und ein Sportfreund von Drachenboot waren an der Vorbereitung und Durchführung vom Abpaddeln 2018 beteiligt.

Jörg am Suppenkessel

Zwei Stunden vor der Ankunft der Boote aus den Kanuvereinen von Spree und Dahme wirbelten die Sportfreunde im Bereich des Eiskellers los. Hatten wir aber auch ein Glück mit dem Wetter. Vom strahlend blauen Himmel schien den ganzen Tag die Sonne und zauberte ab Mittag Temperaturen um die 18 Grad. Damit konnte die ganze Veranstaltung kanutenüblich gänzlich im Freien stattfinden. Wir hatten ausreichend Tische und Bänke aufgestellt. Mehrere Sportfreundinnen hatten Blechkuchen gespendet. Dazu wurden noch Kaffee und Tee geboten. An einem weiteren Stand kochte unser Meisterkoch eine pommersche Erbsensuppe und am Grill wurden Bratwürste und Hamburger gebruzzelt. Im Eiskeller unterstützte uns Wolfgang von den Drachenbootsportlern und verkaufte kalte Getränke. Hier liefen am Fernseher in einer Endlosschleife einige unserer Filme in HD-Qualität.

Silke, Ute und Max am Grillstand

Ab 11.00 Uhr trudelten dann langsam die Kanuwanderer von den Vereinen an Dahme und Spree ein. Am Ende habe ich 31 gepaddelte Sportfreunde gezählt, dazu kamen aber noch einige Sportfreunde ohne Boot über die Straße.

Kräftige Helfer beim Anlanden unserer Gäste

Wir warteten immer noch auf einen Vertreter des LKV Berlin. Aber wieder einmal fühlte sich der Osten abgehängt. Auch unser Vereinsvorsitzender hielt sich nicht für zuständig, so griff dann unser Wanderwart um 12.00 Uhr zum Mikrofon und hielt folgende ansprechende Begrüßungsrede:

 „Hallo Sportfreunde, Gäste und Eltern,

ich begrüße euch zum Abpaddeln und zum Schülermehrkampf beim Sportclub Berlin Grünau.

Eigentlich wollte ich jetzt hier einen Vertreter des LKV Berlin begrüßen, aber da niemand vom Landeskanuverband anwesend ist, werde ich diese geplante Begrüßung weglassen (Wir begrüßen auch den Präsident/ ersten oder zweiten Vizepräsidenten, … …, vom Landeskanuverband Berlin.)

Ich hoffe, ihr hattet in dieser Saison viele schöne und erlebnisreiche Fahrten sowohl auf zahmen wie auch auf wilden Gewässern.

Mein Name ist Holger Renger, ich bin Ressortleiter des Ressort Kanuwandern und möchte mich erst einmal bei allen bedanken, die mich bei dieser Veranstaltung so tatkräftig unterstützen.

Der Sportclub Berlin Grünau setzt sich aus den Abteilungen Rudern, Gesundheitssport und Kanu zusammen. Die Abteilung Kanu unterteilt sich in die Ressorts Kanurennsport – die sowohl national als auch international sehr erfolgreich sind. Dieses Jahr haben wir drei U23-Weltmeister: Konrad Robin Scheibner, Tim Hecker und Moritz Adam – und das Ressort Kanu-Polo sowie auch unser erfolgreiches Ressort Kanu-Drachenboot und natürlich die aktiven Kanuwanderer mit einem sehr ausgewogenen Sportprogramm von Januar bis Dezember. Unsere Fahrten reichen von Skandinavien über Slowenien bis nach Frankreich. Wir fahren auf zahmen Gewässern, um die Natur zu genießen, auf Seen und Flüssen und unsere mutigen Paddler auf abenteuerlichen Wildwasserflüssen.

Das Ressort Kanuwandern beim SCBG bietet Neueinsteigern sowie erfahrenen Paddlern eine aktive und familiäre Gemeinschaft. Ihr bekommt eine Grundausrüstung und fachkundige Anleitung des Kajakfahrens z.B. durch Sicherheitstrainings, Beratung bei Neuanschaffung von Boot und Material usw. Wer noch Infos zum SCBG Kanuwandern haben möchte, kann sich sehr gerne hier vor Ort an mich wenden oder an unseren Infostand. Des Weiteren könnt Ihr auf unserer Internetseite oder auf Facebook unser Sportprogramm, Fotos und interessante Berichte unserer Fahrten nachlesen und für mehr Informationen heute einen Flyer mitnehmen.   

Heute findet auf unserem Gelände auch noch der Schülermehrkampf statt. Damit können wir alle einen Einblick in das Wettkampfgeschehen des Kanurennsports bekommen.

Für Eurer leibliches Wohl ist heute auch gesorgt. Es gibt selbstgebackenen Kuchen, Kaffee und Tee. Kalte Getränke findet Ihr im Eiskeller sowie Videofilme des Vereinslebens vom SCBG Kanuwandern. Des Weiteren gibt es noch Frisches vom Grill und eine Spezialität aus dem Gulaschkessel – eine schmackhafte selbstgemachte Pommersche Erbsensuppe. Es muss also keiner hungrig nach Hause fahren.

Ich wünsche Euch viel Spaß bei unserer Veranstaltung und freue mich auf ein Wiedersehen auf dem Wasser. Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit.“

 

 Magda, Christel , Lisa und Beate am Kaffee- und Kuchenstand

Rolf Witt, der ehemalige Landeswanderwart und Vorsitzender der Kanu-Vereinigung-Köpenick, informierte uns dann noch über die Probleme, die es mit dem Gosener Graben gibt und rief uns auf, unsere Forderungen an die zuständigen Behörden zu stellen.

Nach 14.00 Uhr lichteten sich dann allmählich die Reihen. Suppe und Grillgut war restlos verputzt worden. Und beim Kuchen blieben auch nur geringfügige Reste übrig. Nur der Gebrauchtbootmarkt war mangels Angeboten ausgefallen. So langsam ging es dann aufs Aufräumen.

Zum Schluss bleibt nur, uns bei allen fleißigen Teilnehmern und Helfern zu bedanken. Vielleicht ist es uns sogar gelungen, zwei neue Mitglieder zu werben.

 

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