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Im Oderbruch ist die Oderniederung Teil des in der Weichseleiszeit entstandenen Urstromtals. Bis zur Trockenlegung des Oderbruchs schlängelte sich die Oder in mehreren Armen durch diese Niederung. Durch viele Hochwasser über die Jahrhunderte veränderten sich der Verlauf und die Bedeutung der Oderarme. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhundert floss der Hauptstrom der Oder von Güstebiese (heute Gozdowice) am Ostrand der Niederung, von dort westwärts auf Wriezen zu, von dort an Freienwalde entlang und westlich um den Moränenrücken des Neuenhagener Sporns herum in Richtung Oderberg und dann ostwärts nach Hohensaaten, wo ihr heutiges Bett anschließt.

Der dargestellte Lauf wird heute Alte Oder genannt. Der wichtigste linke Nebenarm, heute ebenfalls Alte Oder genannt, zweigt schon am Reitweiner Sporn nördlich von Lebus in Richtung Seelow ab und floss am Westrand der Niederung nach Wriezen. Der untere Teil dieses Oderarms heißt heute Friedländer Strom und mündete bei Wriezen in den damaligen Hauptstrom. 

Drei Wochen waren schon herrlicher Sonnenschein, aber nachts war es immer noch bitterkalt. Aber am 12. März 2011 lag der Frühling bereits in der Luft. Die Sonne gab wieder ihr Bestes und gegen 10.30 Uhr finden sich 16 Sportfreunde am S-Bf Westhafen ein.  

Nach einem kurzen Weg über die Putlitzbrücke biegen wir in die Nordufer Straße ein und können sofort über einen schmalen Pfad unmittelbar am Spandauer Schifffahrtskanal entlang wandern. Am Südufer befinden sich hier der Westhafen und die Hafengebäude der BEHALA (Berliner Hafen- und Lagergesellschaft). An der Seestraßenbrücke biegt der Kanal nach links ab (und mündet kurz vor der Schleuse Charlottenburg in die Spree). Wir erklimmen hier die Nordufer Straße und haben rechterhand den Plötzensee. Nach dem Eingang zum Freibad Plötzensee führt der Weg wieder zum Wasser. Jetzt wandern wir entlang des Hohenzollern-Kanals. Neben dem Rad- und Fußweg befinden sich Kleingärten und unmittelbar am Weg sprießen die ersten Krokusse. Hinter der Hinkeldaybrücke (darüber rollt der Verkehr auf der A 111 nach Norden) kann man durch die noch kahlen Bäume die Gebäude des Flughafens Tegel erkennen.

2009 sollte es wieder Südfrankreich sein. Ostern lag im ersten Drittel des Aprils, gerade so, um den mediterranen Frühling in voller Blüte zu erleben. Der Plan fand wieder ein großes Echo im Verein. 26 Sportfreunde, davon 8 Gäste, fuhren eine Woche vor Ostern auf getrennten Wegen gen Südwesten. Am Samstagabend waren nach rund 1500 km langer Anreise fast alle mehr oder weniger gut auf dem Campingplatz La Bastide an der Chassesacmündung angekommen. Bloß einige Navigläubige waren die letzten Kilometer ziellos umhergeirrt (Fazit: Man sollte auch immer noch eine gute Landkarte mitführen!).

Entgegen bisherigem Ritual, auch weil Petra und Manfred noch fehlten, verschoben wir die Sightseeingtour auf den nächsten Tag und nahmen uns eine kurze Paddelstrecke auf der Beaume von Labeaume bis zum Zeltplatz vor.

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