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Mit der 30. Fahrt hatte sich Jan Fröhlich als Fahrtenleiter verabschiedet. Da der SCBG die Fahrt sehr gern behalten wollte, vor allem unser Erstorganisator Wolfgang Tuch hat sich sehr dafür eingesetzt, konnten wir letztendlich einen neuen Fahrtenleiter, nämlich Frank Seffner, im eigenen Verein gewinnen. Von Jan zu Frank fand dann eine sehr geordnete Übergabe mit allen erforderlichen Dateien und Dokumenten statt, was ja dank Internet heute kein Problem mehr ist. Und schon im März 2017 konnte jeder auf unserer Website unter http://www.scbg.de/index.php/de/kanu/wandern/wintersaale/322-wintersaalefahrt die aktuelle Ausschreibung erfahren.

Und bereits am Jahresende 2017 waren alle möglichen 120 Plätze vergeben. Erfahrungsgemäß gibt es danach immer einige Abmeldungen, so dass auch noch Sportfreunde aus der Warteliste nachrücken konnten. Aber infolge Krankheit, immerhin grassierte im Februar 2018 eine Grippewelle in Deutschland, reisen dann am Freitagabend, den 23.02., 106 Sportfreunde von 11 Kanuvereinen in Bad Sulza an. Und wie immer finden sie im Eingangsbereich eine Wandzeitung mit den Informationen zu ihrem Quartier und einen Zeit- und Ablaufplan.

Die Jugendherberge ist ein ehemaliges Schloss. Erbaut wurde es 1574 als fürstliches Vorwerk auf dem Berge und dem Fleck Sulza. Zum Schloss erweiterten es die Geschlechter von Denstedt und von Tümpling 1598 bis 1690. Unter denen von Raschau erhielt das Herrenhaus 1748 das beachtliche Eingangsportal.

Ho..ho..ho.. Am ersten Adventswochenende trafen sich tatsächlich 31 Sportfreunde des SCBG zur alljährlichen Weihnachtsfeier in der Jugendherberge Buckow.

Am Freitagnachmittag reisten nach und nach alle Sportfreunde in Buckow an und bezogen ihre Zimmer. Das Abendessen war die erste gemeinsame Mahlzeit, und im Anschluss daran saßen wir gemütlich bei den ersten Naschereien sowie Wein und Sekt zusammen. Da wir die einzigen Gäste der JH Buckow waren, brauchten wir auf niemanden Rücksicht zu nehmen und konnten das ganze Haus für uns nutzen.

 

Eine Jubiläumsfahrt ist immer etwas Besonderes. In diesem Jahr haben wir darüber hinaus noch ein besonderes Jubiläum. 25 Kanuwanderfahrten in den neuen Bundesländern haben mehr als 30-mal stattgefunden. In den 70/80er Jahren des vorigen Jahrhunderts hoben rührige Kanufunktionäre um den Vorsitzenden der Kanuwanderer Sportfreund Reiner Buhl viele neue Fahrten aus der Taufe und verhalfen damit dem Kanuwandersport zu einem ungeheuren Aufschwung.

Angeregt und ermutigt durch einige Winterfahrten des polnischen Verbandes, an denen auch vermehrt deutsche Kanuten teilnahmen, fand auf Initiative des legendären Hilmar Schmidt aus Schwedt 1978 die erste Winterfahrt auf der Müggelspree von Fürstenwalde nach Erkner statt.

Reiner Buhl und Hilmar Schmidt eröffnen die I. Winterfahrt auf der Spree

Hilmar hatte das richtige Wochenende im Februar gewählt. Es war knackig kalt und der Dämeritzsee zugefroren. Aber zum Glück war die Eisdecke bereits tragfähig, so dass die gesamte Mannschaft in einer langen Reihe, jeweils mit 10 m Abstand, ihre Boote über das Eis ziehen konnten. Ziel war nämlich der Speisesaal des Teerwerks Erkner, einem Teilbetrieb vom PCK Schwedt, mitten im Flakenkanal.

 

 

Der Feiertag 3. Oktober lag in diesem Jahr an einem Dienstag. Zusammen mit dem Brückentag konnte dann eine viertägige Fahrt geplant werden. Dafür hatte der Wanderwart als Standquartier die Jugendherberge Prebelow vorgeschlagen. Zwanzig Sportfreunde nahmen das Angebot an und reisten am Freitag, den 29.09., gen Norden in eines der schönsten Paddelreviere Deutschlands.

Jugendherberge Prebelow

Zu verdanken haben wir es der Weichsel-Kaltzeit. Vor ungefähr 12.000 Jahren  hatte sich das Gletschereis   nach Nordosten zurückgezogen,  sodass sich auf der heutigen Platte Sander und Urstromtäler ausbildeten. Das Eis schüttete nicht nur die Endmoränen auf und stauchte sie, sondern es formte beim Tieftauen auch Hohlformen, auf denen sich Seen bildeten. Das abfließende Schmelzwasser formte  Rinnen, auf dem heute viele der Seenketten liegen.  Die Seen sind meist langgestreckte Rinnenseen und als Seenketten in verschiedenste Richtungen angeordnet. Das Seengebiet um Prebelow gehört zum Neustrelitzer Kleinseenland. Sein südwestlicher Bereich wird durch das Rheinsberger Seengebiet eingenommen.

Paddeln auf dem „8.Weltwunder“ 

Schon seit einigen Jahren wollten wir auf dem Telemarkkanal in Norwegen paddeln. In diesem Jahr Ende Juli sollte es nun endlich soweit sein. Im Vorfeld haben wir im Internet geforscht, um viele Informationen und andere Berichte zu finden. Leider fiel das Ergebnis recht mager aus. Es gibt lediglich ein Outdoor – Handbuch über den Telemarkkanal, dass uns die besten Beschreibungen über die Gewässer und Campingmöglichkeiten lieferte. Die „finalen“ Infos wollten wir uns vor Ort in der Touristen-Information besorgen.

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