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In unserem Sportprogramm steht als erste Aktivität eines neuen Jahres immer ein Treffen der Kanuwanderer am 01. Januar auf dem Gipfel des Fichtelberges. Ja, da haben sich wirklich seit 2008 etwa 10 bis 15 Sportfreunde getroffen, die die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr im Erzgebirge in Rittersgrün, Oberwiesenthal, Crottendorf und Johanngeorgenstadt verbrachten. Diese Treffen sind gewissermaßen ein Relikt unserer zahlreichen Silvesterfahrten zu früheren Jahren. Die erste Silvesterfahrt fand am Jahresende 1978/1979 statt. Vorher war ich einmal zur Silvesterfeier in unserem Tiefbau-Bootshaus gewesen. Allerdings war ich von der nachmitternächtlichen zweistündigen Heimfahrt so genervt, dass ich als Neuerung für die Sektion Kanu eine Silvesterfahrt nach Geising organisierte.

Unsere diesjährige Weihnachtsfeier sollte in der JH Buckow stattfinden, jedoch vier Wochen zuvor wurde uns per Mail abgesagt, da die JH anderweitigen Nutzen gefunden hat. Als Alternative wurde uns die JH Bad Saarow vorgeschlagen, eigentlich wollten wir dort erst im nächsten Jahr hinfahren… aber was blieb uns übrig? Die Herbergsleitung dort war sehr freundlich und zuvorkommend, das Essen hat geschmeckt und Besonderheiten wurden berücksichtigt.

Auf der weitläufigen Tanzfläche im Bürgerhaus von Hangelsberg tanzen die Kanuten „atemlos“ nach dem Hit von Helene Fischer. Ich stehe neben dem langjährigen Fahrtenleiter der „38. Winterfahrt auf der Spree“ Jörg Stampe und schwatze mit ihm über seine Fahrt.

Erfunden hatte die Winterfahrt der umtriebige Hilmar Schmidt aus Schwedt, aber nach 10 Jahren und zwei witterungsbedingten Fahrtausfällen wollten er und seine zahlreichen Helfer nicht mehr. Glücklicherweise erklärte sich damals Jörg mit seiner Kanusektion BSG Einheit Berliner Bär bereit, diese Fahrt zu übernehmen.

Eine stolze Bilanz: Acht-eins-eins - 811 Teilnehmer in 37 Jahren hatte unsere Nebelfahrt, darunter sind sieben Teilnehmer, die über 30-mal in den Nebel gestartet sind, und vier davon, nämlich Dieter, Bernd, Marita und Wolfgang, waren bereits bei der ersten Nebelfahrt dabei, und einer von den vieren hat an allen Nebelfahrten teilgenommen. 23 noch aktive Mitglieder waren über 10-mal im Nebel. Damit gehört die Nebelfahrt neben unserer Wildwasserfahrt zu den „dienstältesten“ Veranstaltungen unserer Kanuwanderer.

Die Fahrt hatte sich 1978 die kleine Kanutouristikkommission der Sektion Kanu der BSG Tiefbau mit Werner M., Klaus D. und dem Wanderwart Wolfgang T. ausgedacht. Die ersten Fahrtenleiter waren Werner und Klaus, im zweiten Jahr war es Peter Str., dann elf Jahre lang Ute und Klaus D. 1992 organisierte die Fahrt Werner R., und seit 1993 sind Regina und Dieter M. die Fahrtenleiter, anfangs noch unterstützt von Bernd Sch., nur unterbrochen im Jahre 2004, da schafften sich Anja, Ralf und Jirko. Und wie es sich für die Nebelfahrt gehört, legen Regina und Dieter mit der Schnapszahl 22 ihr Amt nieder. Nun aber genug der statistischen Auswertung, reden wir über 2015.

Am 10. Oktober trafen sich 11 gut gelaunte Paddler (Dieter, Holger, Christine, Beate, Jenny, Silke, Sven, Ralf, Bernd, Marita, Anja) mit ihren Rädern und Hündin Lilli auf vier Pfoten am S-Bhf Wannsee. Einige von uns nutzten die öffentlichen Verkehrsmittel für Ihre An- und Abreise. Andere kamen mit ihren PKWs und fanden in Bahnhofsnähe ihre Parkbuchten.

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