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Die Wetterkapriolen des Jahres 2015 spielten uns manchen Streich. Trotz einiger schlimmer Regenschauer, wie in unseren Berichten zu lesen ist, war es jedoch insgesamt zu trocken. Das machte sich insbesondere bei Fahrten auf unseren Flüssen, wie der alljährlichen Wildwasserfahrt im Erzgebirge, auf der Saale und der Elbe bemerkbar. Unsere Brandenburger Wälder auf den leichten Sandböden waren restlos ausgetrocknet und meistens galt die höchste Waldbrandwarnstufe. Das verhieß für unsere traditionsreiche Pilzsuchfahrt wieder mal kein gutes Findeergebnis. Aber irgendwann schien Petrus doch aus seinem Sommerschlaf erwacht zu sein und er besann sich, dass Wasser für unsere Erde eine der wichtigsten Zutaten ist. So gab es im September endlich den lang ersehnten Regen und zwar nicht als Unwetter, sondern als bodendurchnässenden Landregen. Das ließ uns also auf reiche Pilzausbeute hoffen.

Am Samstag, den 22.08.2015 haben sich 15 Sportfreunde (Abteilung Kanu, Ressort Kanuwandern) zum 1. Sicherheitstraining im Bootshaus eingefunden. Holger und Lars haben ein Programm zusammengestellt, welches wir im Laufe der Zeit Punkt für Punkt erarbeiten wollen. Beim ersten Mal haben wir an den Grundsätzen gearbeitet.

Die erste Übung bestand im richtigen Ein- und Aussteigen, wobei doch einige Probleme hatten. Holger und Lars haben uns verschiedene Techniken gezeigt: Paddelstütze vorne, Paddelstütze hinten, die Hände als Paddelstütze. Dann haben wir fleißig geübt, rein ins Boot, raus aus dem Boot. Direkt am Steg und wenn der Ein- oder Ausstieg etwas erhöht ist, wo wir keine Paddelstütze anwenden können.

Da Manuel und ich (Susanne) dieses Jahr das erste Mal bei der Elbefahrt dabei waren, bat uns der Fahrtenleiter, unsere Eindrücke in einem Bericht zu schildern.

Also es war für uns eine sehr schöne Tour, an die wir sicher noch sehr oft gerne zurückdenken werden.

Das Wetter war ja etwas wechselhaft vorhergesagt, und so war es dann auch!!

In diesem Jahr sollte es mal wieder Schweden sein. Es gibt viele Gründe nach Schweden zu fahren. Für Paddler sind es natürlich die ungeahnten Möglichkeiten der schwedischen Paddelreviere, dann ist es die unberührte Natur, die hohe persönliche Sicherheit, keine Kriminalität (außer bei Wallander in Ystad) sowie das vermeintliche schöne Sommerwetter.

Die sieben Teilnehmer der diesjährigen Schwedenfahrt machten sich am 10. Juli 2015 auf unterschiedlichen Wegen auf gen Norden. Vier Sportfreunde (Christine und Holger sowie Marita und Bernd) nutzten die Fähre von Saßnitz nach Trelleborg und drei Sportfreunde (Christel, Sabine und Wolfgang) fuhren über Rostock nach Gedser und dann über die Öresundbrücke von Dänemark nach Schweden.

In unserem Fahrtenprogramm gibt es fast nur noch Traditionsfahrten. Alle Fahrten, die irgendwie gut waren, haben sich durchgesetzt und werden jedes Jahr wiederholt. Andere Fahrten sind sang- und klanglos in der Versenkung verschwunden, insbesondere wenn es Gewässer betroffen hat, die aus vermeintlichen Naturschutzgründen gesperrt wurden. Unseren Fahrten auf der Löcknitz und der oberen Dahme trauern wir immer noch nach, verbinden sich doch damit Erinnerungen, von denen heute noch erzählt wird. Dafür gab es neue Ideen und auch neue Möglichkeiten.

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