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Nachdem es schon zur Wildwasserfahrt arg kalt gewesen war, richteten sich alle Hoffnungen auf unsere Os-terfahrt, denn irgendwann musste ja Frühling werden. Aber die Meteorolügen erzählten uns was vom kältesten März seit 1883 und das wirkte sich leider auch auf Ostern (und noch die folgenden Wochen) aus. Also packten wir Wanderschuhe, Badesachen und natürlich auch unsere Boote ein und fuhren hoffnungsvoll nach Burg im Spreewald. Der Fahrtenleiter hatte wieder die Familienzimmer über dem Speisesaal gebucht. Sie waren bereits gut vorgeheizt, so brauchte keiner zu frieren. Am Freitag waren alle angereist. Also, warm eingemummelt und ab ging es auf den blau markierten Wanderpfad in Richtung Leipe. Es hatte in der Nacht zu Karfreitag frisch geschneit. Noch lag die weiße Pracht auf Büschen und Bäumen. Aber die Minusgrade lockten uns absolut nicht aufs Wasser. Bei unserer Wanderung sahen wir auch, dass die befahrbaren Fließe alle eisfrei waren, aber dort, wo keine Strömung war, waren die Fließe und ebenso der Hafen in Leipe noch eisbedeckt. Nach 8 km erreichten wir das Spreewaldhotel in Leipe. Man hatte den ersten Tag im Jahr geöffnet und es gab die ersten Anlaufschwierigkeiten. Da die Heizung nicht richtig lief, gab’s einen Schnaps zur inneren Aufwärmung aufs Haus. Da wir keine Straße laufen wollten, ging es auf dem gleichen Wanderweg wieder zurück. Jedoch war inzwischen der frische Schnee getaut, und so sah die Landschaft wieder anders aus.

Veranstalter: LKV Berlin
Durchführung: SCBG, Anne Fathke
Termin: 15.03.2013 bis 18.03.2013 
Standquartier: DJH Warmbad Wolkenstein

Die 36. Wildwasserfahrt auf erzgebirgischen Wildflüssen war eine Fahrt des LKV Berlin unter Leitung des Vereins SCBG. Der Ausschreibung waren 13 Vereine, Einzelmitglieder der LKV und Nichtorganisierte mit insgesamt 34 Sportfreunden gefolgt (davon 22 Sportfreunde vom LKV Berlin und vom LKV Brandenburg), 5 Sportfreunde haben kurzfristig abgesagt. 

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr war 2013 immer noch tiefster Winter. Es hatte in der vergangenen Woche nochmals geschneit. Nachts lagen die Temperaturen unter minus 10 Grad und stiegen am Tag auf maximal 2 Grad plus. Unter diesen Bedingungen paddelten auf der Flöha nur 19 Sportfreunde, auf der Zwickauer Mulde nur 11 Sportfreunde. Die restlichen Sportfreunde fuhren nach Oberwiesenthal zum Skifahren oder Wandern bzw. begleiteten die Paddler an Land.

Die 26. Winter-Saale-Fahrt fand am Wochenende 22. - 24.02.2013 mit Standquartier in der DJH Bad Sulza statt. Angereist waren 105 Sportfreunde (von 115 gemeldeten) davon vom LKV Berlin 21 Teilnehmer (SCBG, Kanubären, MKV 53, Falke), LKV Brandenburg 35 Teilnehmer, weitere Sportfreunde aus Altenburg, Artern, Coswig (Anh.), Darmstadt, Dessau, Göttingen, Leipzig, Wesenberg und Werdau, 30 Sportfreunde waren das erste Mal auf der Wintersaale.

Boote WintersaaleAm Freitagabend wurden von Bernhard Bühler ein dreiteiliger Diafilm über Paddeltouren in Thailand vorgeführt, der großen Zuspruch fand. 

Am Freitagnachmittag begann es in Sachsen-Anhalt zu schneien. Der Schneefall setzte sich bis Sonntagmittag fort. Am Ende betrug die Neuschneedecke etwa 10 bis 15 cm. Dazu wehte uns ein ständiger Ostwind unangenehm ins Gesicht. Vor der Abfahrt nach Jena sowie nach der Paddeltour Jena – Camburg mussten die Fahrzeuge jeweils aus dem Schnee gebuddelt werden.

Im Jahr 2012 fand zum 34. Mal unsere Weihnachtsfeier in einer Jugendherberge statt, in diesem Jahr wieder mal am Köthener See.  Da wir schon sehr oft in Köthen waren und dort einen guten Ruf genießen, erhielten wir das vor einigen Jahren neu errichtete Bettenhaus. Die Zimmer haben 1, 2 oder maximal 4 Betten, alle mit Waschraum und separater Toilette ausgestattet. Wegen (und leider) der wenigen Teilnehmer konnten wir uns im ganzen Haus ausbreiten und hatten somit fast luxuriöse Unterkünfte. Das heutige Niveau der Jugendherbergen ist absolut nicht mehr vergleichbar mit den 50-Pfennig-Unterkünften von vor 30 Jahren.

Bis zum Abendbrot am Freitagabend waren alle Sportfreunde in Köthen eingetrudelt. Hier konnten wir bei einigen Flaschen Wein den Abend verbringen.

Um 09.30 Uhr am 10. November 2012 sollten wir uns an der Raststätte Waldeck an der A 13 Richtung Süden treffen.  Alle waren natürlich wieder überpünktlich da, nur Peter schaffte es gerade so auf die letzte Sekunde. 26 Sportfreunde knobelten dann über Reginas  unvermeidlichen Quizzettel über das heutige Ziel und die Paddelstrecke. Mit ein paar kleinen Hilfen auf dem Quizzettel und dem Wasserwanderatlas haben fünf Sportfreunde das richtige Ziel erraten.

Nach des Rätsels Lösung setzte sich die Kolonne in Bewegung. Am Ende landeten wir in Mittenwalde auf einer kleinen Seitenstraße direkt am Notte-Kanal. Die Autos wurden dann nach Kallinchen am Motzener See vorgefahren.

Pünktlich 11.11 Uhr  erklang dann auch das Bummilied im gemischten Chor. Vielen Dank auch an die Kaffee- und Kuchenspender. 

So konnten wir gut gestärkt die 8 km-Strecke über den Notte- und Galluner Kanal sowie den Motzener See unter die Paddel nehmen. Hin und wieder schrie einer nach dem Fahrtenleiter, weil er sein Objekt, welches vorher in einem Bilderpuzzle gelegt werden musste, in Natura entdeckt hatte. Zur Belohnung gab es einen kleinen Nebelschnaps. Natürlich waren auch einige „wärmende“ Getränke an Bord. Es hätte ja auch fürchterlich kalt sein können. So konnte man sich, wenn man mal kurz wo anders längsseits ging, mal etwas „aufwärmen“.

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