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Ein Außenstehender hätte wahrscheinlich zweifelnd gefragt: Wo feiern die denn ihr Sommerfest? Der Grillplatz beim SCBG war am 11.08.2012 vor lauter Dämm- und Baumaterial kaum noch zu sehen, wegen der andauernden Wärmeisolierung des Gebäudes glich er einer Baustelle. Es hat trotzdem Spaß gemacht: Alle hatten Kuchen, Salate, Brote, Fleisch für das gemeinsame Buffet mitgebracht. Der Grill hatte immer zu tun, leckeres Fleisch zu brutzeln und zwischen den Mahlzeiten maßen sich Rudermannschaften bei der Spaßregatta und in Geschicklichkeitswettbewerben.

In einem ersten Rennen galt es, 500 m im Gig-Boot schnellstmöglich zurück zu legen, aber nach frühstens 20, spätestens 30 Schlägen innerhalb eines Boots mindestens zwei Plätze zu tauschen. Da hatten die schweren Doppelvierer mit Steuermann gegen den leichten Doppeldreier ohne Steuermann keine Chance, der die erneute Beschleunigung spielend bewerkstelligte und haushoch siegte.

Besondere Spannung versprach der Geschicklichkeitswettbewerb im Skiff. Gegenüber dem Vorjahr legte Martin die Latte noch etwas höher. Man musste in ein Tor manövrieren, einen Skull herausnehmen, damit auf einen Poller tippen und wieder einsetzen, schließlich noch ca. 50 m mit einem Skull zurücklegen, während das andere ausgebaut neben dem Boot schliff (hier statt im Kreis überhaupt noch gerade zu fahren, grenzt schon an ein Wunder). Martin legte vor und schaffte den Parkour ohne Fehl und Tadel. Felix ruderte lässig und mit neuen Ideen (Abstützen am Poller) hinterher, ließ sich aber dann fotogen in Zeitlupe zu Wasser. Unter Anfeuern durch das Publikum versuchte er unterschiedliche Techniken des Wiedereinstiegs, was aber eher einer Synchronschwimmdarbietung glich. Alle hatten aber ihren Spaß.

Auch Carola und Stefan prüften die Standfestigkeit eines Skiffs mit nur einem eingelegten Skull und mussten feststellen, sie ist gering, sie gingen auch zu Wasser.

Marcus wiederum musste nachhelfen, irgendwie aus der Kreisfahrt mit einem Skull auszubrechen und die Ziellinie zu erreichen. Es half das händische Paddeln auf der skullfreien Seite. Die Kampfrichter drückten ein Auge zu und er schaffte die Strecke ohne weitere Probleme.

Thea und Christoph hatten sich geschickt zur Siegerehrung Wertungskriterien einfallen lassen, so dass auch wirklich jeder Teilnehmer mindestens einen wertvollen Preis erhielt, von Taschen über Regenumhänge und Einkaufswagenchips bis zur wertvollen Medaille aus alten Queerschlag-Beständen war alles dabei.

Vielen Dank an die Organisatoren und Helfer, es hat viel Spaß gemacht. Einen schönen Eindruck davon vermittelt die Fotogalerie.

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