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Ruderinnen und Ruderer aus vielen Vereinen demonstrierten am 18.09.2015 mit einem Bootskorso, bestehend aus ca. 50 Ruder-, Paddel- und Motorbooten gegen die geplante bundesweite Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Sie sehen kritisch, dass die Wasserstraßen neu kategorisiert werden und die finanziellen Mittel auf die Wasserwege konzentriert werden sollen, die für die Güterschifffahrt bedeutsam sind. Sie befürchten, dass zunehmend mehr Wasserwege nicht mehr für die Sport- und Freizeitschifffahrt zur Verfügung stehen. 

Wir nahmen mit einem Boot am Bootskorso teil. Dazu ruderten wir zunächst am Vorabend ein C4x+/C5x-Gigboot zur Treptower Rudergemeinschaft, lagerten es dort eine Nacht zwischen und starteten dort am nächsten Morgen die große Tour. Zunächst ging es 5 km zum Osthafen, wo sich die Demonstrationsteilnehmer gegen 9 Uhr trafen. Nach einer kurzen Ansprache der Organisationsleitung des LRV zu den Zielen und zum Verlauf der Demonstration machte sich der Bootskorso auf den Weg: Es ging stromabwärts über die Spree durch Berlin-Mitte, einer Strecke, die sonst für Ruderboote gesperrt ist. So war es für die meisten Teilnehmer ein besonderes Erlebnis, über diesen Wasserweg durch die Innenstadt Berlins zu rudern. 

Das Rudern und Steuern war wegen der vielen Boote, der entgegenkommenden Ausflugsschiffe und der Enge auf dem Wasserweg nicht einfach. In die Mühlendammschleuse zwängten sich alle Demoboote in eine einzige Schleusenkammer und wurde sehr vorsichtig und langsam vom Schleusenpersonal bergab geschleust. 

Viele Boote hatten mit zum Teil gewagten Konstruktionen ihre Demo-Forderungen angebracht. Andere machten im Regierungsviertel akustisch auf sich aufmerksam.

Die Demonstration endete in Charlottenburg am Spreekreuz nach 13 km Strecke. Wir setzten nach einer kurzen Pause die Tour als Wanderruderfahrt über den Landwehrkanal fort. Nach einer Pause im RV Wiking kamen wir gegen 16:30 Uhr wieder im SCBG an. Die Gesamtstrecke an diesem Tag betrug 44 Ruderkilometer.

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