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Bei schönstem Sonnenwetter und wenig Wind machten sich am 03.10.2015 sieben Rudernde vom SCBG aus auf den Weg nach Woltersdorf. Sieben Rudernde - das ist ja für die Bootsauswahl schwierig, weil dann auch ein ungesteuertes Boot eingesetzt werden muss. Wir entschieden uns für die Müritz als C3x+ und die Balaton als C3x. Doch wir wollten ja durch den Gosener Graben fahren, was ungesteuert ziemlich anstrengend ist. Deshalb überlegten wir uns schnell eine Lösung zum abschnittsweisen Handsteuern: Steuersitz des Boots Krossinsee temporär in der Balaton festbinden, Steuer von der Müggel einlegen und der Rudernde auf Platz 3 - Thomas R. - steuert von diesem Platz aus durch den Gosener Graben. Es funktionierte prima!

Nach einem Parkour mitten durch zahlreiche Segler einer Regatta auf dem Langen See, die bei Flaute dort vor sich hindümpelten, gelangten wir über den Seddinsee in den Gosener Graben. Überraschung! Wieder war ein Baum auf der Hälfte der Strecke umgestürzt und versperrte den Weg. 

Eine schmale Hohlgasse am Rand erlaubte es uns, gebückt, Skulls langgemacht und mit Paddelhaken angetrieben das Hindernis zu passieren. Ansonsten bot sich der Graben im Licht- und Schattenspiel des urtümlichen und wilden Waldes dar, wunderschön!

Beim Anlegen im RV Wasserfreunde Erkner zeigten sich beim Autor dieses Beitrags erste Unterzuckerungserscheinungen, was er durch laute Rufe "Ich will Streuselkuchen!" zum Ausdruck brachte. Doch er musste noch 4 km rudern, ehe die Kuchentheke im Woltersdorfer Cafe Knappe in greifbare Nähe rückte. Eine Stunde später hatte sich die Auslage im Cafe um mindestens 14 große Kuchen- und Tortenstücken geleert und die Mägen der Rudernden um die gleiche Menge gefüllt.

Auf dem Rückweg präsentierte sich der gesamte Südostberliner Motorbootspark in seiner ganze Pracht, Schönheit und Welligkeit. Die DLRG absolvierte mit mindestens 10 Einsatzschiffen eine Übung, zwischen denen wir souverän hindurchzirkelten, um schließlich nach 34 km Gesamtstrecke beim SCBG wieder anzulegen. Eine Punktlandung: Efa warf für Reinhard K. das Erreichen des Fahrtenabzeichens und für Thomas R. die vollen 1400 km in 2015 aus. Gratulation! Das musste begossen werden und wurde es auch.

Entspannte Fahrt, wunderschönes Wetter, prima Stimmung. Gern wieder.

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