• Rudern 001
  • Rudern 002
  • Rudern 003
  • Rudern 004
  • Rudern 005
  • Rudern 006
  • Rudern 007
  • Rudern 008

Das traditionelle Anrudern läutete am 02.04.2016 die Rudersaison ein. Bei sonnigem, allerdings windigem Frühlingswetter machten sich viele Berliner Ruderinnen und Ruderer per Boot auf den Weg zum Friedrichshagener Ruderverein (FRV), der wieder zum Anrudern zu sich eingeladen hatte.

In unserer Abteilung trafen sich um 10 Uhr 17 Ruderinnen und Ruderer für eine Ausfahrt zum FRV. 14 von ihnen wagten die längere Tour "Müggelbergeumfahrt" über Seddinsee, Rahnsdorf und den Müggelsee zum FRV. Das war deshalb ein Wagnis, weil aufgrund der Windstärke 4 aus Südost nicht klar war, ob der Wellengang ein Überqueren des Müggelsees erlaubte. Im negativen Fall hätte es den Verzicht auf die Anruder-Party im FRV und die Rückfahrt über den Seddinsee bedeutet.

Daher begutachteten wir zunächst den Wellengang an der Einfahrt zum Müggelsee, fragten Ruderer, die schon den See passiert hatten und wählten die südliche ufernahe Route, um dann ab Höhe "Rübezahl" mit direktem Rückwind auf Friedrichshagen zu steuern. Kurz vor der Ausfahrt des Müggelsees in Friedrichshagen hatte der Südostwind die Wellen erwartungsgemäß am höchsten aufgewühlt, aber aufgrund unserer Routenwahl kamen wir wohlbehalten in Friedrichshagen an. Wie wir später erfuhren, hatte ein Achter eines anderen Rudervereins weniger Glück. Er schlug mit Wasser voll, die Ruderinnen und Ruderer mussten von der Wasserwacht gerettet werden.

Wir trafen gegen 14:30 Uhr beim Friedrichshagener Ruderverein ein, einer Zeit, zu der das An- und Ablegen wegen sehr hohen Andrangs mit langen Wartezeiten verbunden war. Nachdem wir ca. eine Viertelstunde das etwas chaotische Treiben beobachteten, entschlossen wir uns, zu unserem Verein zurück zu rudern und später mit dem PKW zum FRV zu fahren. Die Lehre für das nächste Jahr ist: Man muss möglichst die Zeit der höchsten Belastung von ca. 11:30 Uhr bis 16 Uhr an den Stegen des FRV meiden und entweder vorher oder hinterher ankommen.

Insgesamt bleibt die Fahrt gerade auch wegen des sonnigen Frühlingswetters und wegen der bezaubernden Passage durch den Gosener Graben in guter Erinnerung.

Fotogalerie ansehen

Zum Seitenanfang