
Frauentag aber leider kein freier Tag, nämlich weil Sonntag. Anke und Gabi luden die Paddlerinnen zu einer fast 10 km langen Wanderung rund um den Straussee bei Strausberg ein.
Natürlich waren auch drei Herren gelitten, wir nehmen ja auch unsere Frauen zum Herrentag mit. Irgendwie klappte die Information bei der S-Bahn wieder mal nicht, sodass erst ab Bahnhof Wuhletal und 10.28 Uhr die Mannschaft mit 11 Sportfreunden komplett war. Eine halbe Stunde später waren wir dann am S-Bf Strausberg Stadt.

Wanderung rund um den Straussee
Über die Straße „An der Stadtmauer“ wandern wir in Richtung Norden und konnten hier die in den letzten Jahren rekonstruierte Stadtmauer bewundern.

Straße „An der Stadtmauer“

Jörg als ehemaliger Bauberater bei diesem Projekt erläutert uns einige Besonderheiten und wies uns auf die Grundmauern ehemaliger Wiekhäuser hin.
Über die Badstraße gelangen wir bis an die Nordspitze des Straussees und erreichen alsbald auch den Wanderweg, der entlang des gesamten Westufers weiter führt.

Wir wandern im Gegenuhrzeigersinn um den Straussee
Leider ist’s heute durch den Saharastaub recht diesig und wir haben nicht so eine schöne Sicht auf das gegenüberliegende Ufer und die Stadt Strausberg.

Noch hat der See eine dünne Eisdecke, aber schon unterbrochen von vielen freien Wasserbereichen. Lustig ist es, einige Rallen zu beobachten, die ihrem Anführer folgen, dabei aber teilweise übers Eis watscheln und dann wieder ins Wasser gleiten, um zu schwimmen.

Manchmal noch Eis, manchmal schon Wasser
Kurz nach dem Fähranleger finden wir einen schönen Platz für unser Mittagspicknick. Anke hat sich gut vorbereitet und mit einem gut mit Sekt gefüllten Becher lassen wir unsere Frauen hochleben.

Lasst die Sektkorken knallen

„Prost!“ auf unsere Frauen
Dazu gibt es noch ein paar Knabbereien, schließlich wollen wir noch Mittagessen gehen.

Als schließlich alles verputzt ist, wandern wir weiter, denn wir haben erst die Hälfte des Weges zurückgelegt.

Noch sind wir am Westufer
Aber gegen halb zwei haben wir die Südspitze des Sees erreicht und wenden uns nach Norden und sind alsbald im Stadtbereich von Strausberg. Und schon sind wir an der denkmalgeschützten Fähre. Die Strausseefähre ist die einzige Oberleitungsfähre in Deutschland. Sie fährt also ganz ökologisch mit 230 Volt elektrischen Strom.

Noch ruht die Fähre und wartet, dass der See eisfrei wird
Kurz nach der Fähre biegen wir ab in Richtung Stadt und sehen noch einmal die Stadtmauer auf ihrer Westseite.

Stadtmauer mit einem Wiekhaus auf der Stadtseite

Auch Strausberg hat seine Müllecken
Durch ein Tor neben der Sparkasse erreichen wir die Große Straße, weiter geht es über die Grünstraße zum Lindenplatz. Seine langgestreckt-dreieckige Form, die Lage am Rand der mittelalterlichen Stadt und die an seinem Westrand bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts stehende Nikolaikirche weisen ihn als den ältesten Markt und als frühesten ökonomischen Siedlungskern Strausbergs aus. Und hier befindet sich auch unser Mittagsrestaurant.

Das indische Restaurant „Aroma“
Jeder findet ein ansprechendes sehr schmackhaftes und vor allem sehr reichhaltiges indisches Gericht.

Noch warten wir aufs Essen
Und dann ist s auch schon kurz nach 16.00 Uhr und wir brechen zum Bahnhof auf, denn die S-Bahn fährt hier nur im 20-Minuten-Verkehr.

Warten auf die S-Bahn
Das war wieder eine sehr schöne Wanderung zum Frauentag 2026. Herzlichen Dank an Anke und Gabi für die Idee und die tolle Vorbereitung und Durchführung. Alle Rentner haben die 10 km-Runde gut durchgestanden.
Der nächste 8. März ist wieder ein echter Feiertag, weil auf einem Montag.