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Am Mittwoch reisten 9 Sportfreunde nach Lüneburg, 3 Sportfreunde kamen am Donnerstag Mittag. Wir waren beim Lüneburger Kanuclub zu Gast. Strategisch günstig gelegen, 5 min. zu Fuss in die Altstadt und über die Straße ein Aldi, ein Biomarkt und ein Bäcker, der auch sonntags geöffnet hat.

Die 38. Wildwasserfahrt auf erzgebirgischen Wildflüssen fand vom 13.03. bis 16.03.2015 statt. Die LKV-Fahrt stand unter Leitung des Sportclubs Berlin-Grünau mit der Fahrtenleiterin Anne F. Der Ausschreibung waren 10 Vereine, Einzelmitglieder der LKV und Nichtorganisierte mit insgesamt 27 Sportfreunden gefolgt (davon 18  Sportfreunde vom LKV Berlin und vom LKV Brandenburg).  Leider mussten einige Sportfreunde wegen der gegenwärtigen Grippewelle wieder kurzfristig absagen. Die Sportfreunde waren in der Jugendherberge Wolkenstein untergebracht.

Mit Spannung verfolge ich in der letzten Februarwoche 2015 die Wetterberichte. Bleibt es beim Vorfrühling oder wird es noch mal Winter? Und wenn schon kein Winter, dann aber bitte mit Sonne!

Dann ist es soweit. Zur Eröffnung der Fahrt am 27.02.2015 beim Kanuverein SV Schott Jena  steht der Fahrtenleiter Jan F. des ausrichtenden Sportclubs Berlin-Grünau unter einem strahlend blauen Himmel und begrüßt  die 125 Teilnehmer  - 1. Rekord. Damit ist aber auch das oberste Limit der Fahrt erreicht. Mehr Betten sind in der Jugendherberge Bad Sulza, dem Standquartier der Fahrt, nicht vorhanden. Auch der Speiseraum und die Küche sind bis an ihre Grenze ausgeschöpft. Leider mussten in diesem Jahr 20 Sportfreunden abgesagt werden –tja, wer zu spät kommt, den bestraft…

Thüringen liegt in der Mitte von Deutschland und so kommen die Teilnehmer aus Ost und West, aus Nord und Süd. Neben drei Berliner Vereinen sind Sportfreunde von Kanuvereinen aus Brandenburg, Coswig, Darmstadt, Dessau, Göttingen, Guntersblum (bei Mainz), Hannover, Leipzig, Neckarsulm, Potsdam, Werdau und Wesenberg sowie einige Einzelpaddler angereist. Insgesamt sind 20 Kanuvereine vertreten – 2. Rekord.

Am gestrigen Abend hatten wir im Klubraum einen Film von Bernhard B. „Paddeltour Philippinen Palawan“ angesehen. Bernhard war mit zwei Freunden und zwei Faltbooten um die halbe Welt gereist, um zwei philippinische Inseln zu umrunden. Sehr interessant, sehr exotisch, bestimmt auch sehr teuer, aber mir persönlich reicht die Inselwelt der schwedischen Schären und für dieses Wochenende die Thüringer Saale.

Eine Kenterrolle besteht aus zwei Teilen

  • Teil 1: Kippen des Bootes, in der Regel nach links oder rechts, der Kanute hängt plötzlich mit dem Kopf nach unten unter Wasser.
  • Teil 2: Aufrichten bzw. Drehen des Bootes mittels raffinerter Paddeltechnik.

Teil 1 wird von fast allen Paddlern perfekt beherrscht und wird von den beteiligten Rettern und Helfern in der Regel euphorisch begrüßt und gefeiert. Passiert im Zahmwasser allerdings relativ selten, meistens beim unsachgemäßen Einsteigen oder bei einer Karambolage. Auch sollen niedrige Brücken oder überhängende Äste schon Verursacher gewesen sein. Nachdem der Gekenterte trockengelegt wurde, kann es in der Regel weitergehen.

Je schneller das Wasser fließt, je mehr Wirbel, Walzen, Wellen, Strudel, Pilze, Querströmungen und was weiß ich, was es noch für verwirrende Begriffe gibt, desto größer wird das Risiko hier für Teil 1. Und jetzt ist der gut dran, der auch Teil 2 beherrscht. Aber bevor es so weit ist, muss man leider üben, üben, üben.

Wie vom Wanderwart zu seiner Begrüßung festgestellt, fand die Weihnachtsfeier für die Wanderkanuten in diesem Jahr bestimmt schon zum fünfundsechzigsten Male statt und ist damit die dienstälteste Veranstaltung überhaupt. Zum 36. Mal fand sie in diesem Jahr in einer Jugendherberge statt. Bis 1978 hatten wir unsere Weihnachtsfeiern immer im Bootshaus durchgeführt. Da dem Wanderwart der abendliche hektische Aufbruch der Eltern mit den Kindern nicht gefiel, wurde ab 1979 die Weihnachtsfeier jeweils in einer Jugendherberge organisiert. Seitdem sind wir bereits durch fast alle Jugendherbergen in der Umgebung von Berlin gezogen. In einigen Herbergen, wie Köthen oder Buckow, waren wir bereits mehrmals.

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