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In diesem Jahr ging unsere Herbstfahrt vom 30.09. bis zum 03.10.2016 wieder einmal in den immer wieder schönen Spreewald. Unser Standquartier hatten wir in der Jugendherberge Burg. Wir waren 12 Sportfreunde, 2 Sportfreunde kamen mit ihrem Wohnmobil erst am Samstag. Wir teilten uns auf drei Vierbett-Zimmer auf. Holger hatte den Beamer mitgebracht und nach einigem Verhandeln bekamen wir von der Herbergsleitung gegen einen Unkostenbeitrag eine Leinwand gestellt.

Am letzten Wochenende im September findet traditionell unsere Pilzsuchfahrt statt, in diesem Jahr zum 32. Mal. Seit über 25 Jahren wird die Fahrt von Marita und Bernd vorbereitet und geleitet. Entsprechend der herbstlichen Jahreszeit organisierten sie jeweils Quartiere in verschiedenen Bungalowsiedlungen in Brandenburg oder Mecklenburg. Denn wichtigster Teil der Unterkunft sollte eine Selbstkochküche sein, um die gefundenen Pilze auch zu einem leckeren Pilzgericht zubereiten zu können. In diesem Jahr war wieder „Ihr Familienpark“ am Kleinen Labus-See bei Wesenberg unser Ziel.

Es war vor nunmehr 6 Jahren, als wir uns entschlossen, für längere Kanutouren ein 2er Kajak zu kaufen. Gesagt, getan…. Nach langem Überlegen und Studium der Seen Deutschlands und Skandinaviens tauften wir unser Boot auf den Namen „Müritz“. Laut unserer Vereinstradition haben die 1er Kajaks Namen von Flüssen und die 2er Kajaks Namen von Seen.

Der Wunsch war natürlich, auch mit der „Müritz“ mal auf der Müritz zu paddeln, möglichst bis zur Müritzmitte. Letzten Samstag (10.09.2016) war es endlich soweit, nach 6 langen Jahren. Das Wetter hat gepasst: Sonne, Wärme und kein Wind. Freitagnachmittag holten wir unser Boot aus dem Bootshaus und Samstag früh um 5.30 Uhr (gähn…) klingelte der Wecker.

Im Bericht unserer Elbefahrt von 2014 steht als letzter Satz:

„Zwischen Dresden und Hamburg gibt es an der Elbe zahlreiche Kanustationen. Wir sollten in den nächsten Jahren im Rahmen unserer Fahrtenplanung einige dieser auch historisch interessanten Orte für eine Elbbefahrung aufnehmen…“

Nachdem wir 2014 von Meißen nach Strehla gepaddelt waren, sollte es also in diesem Jahr von Strehla über 40 km nach Torgau weiter gehen. Der Fahrtenleiter hatte uns rechtzeitig in der Kanustation des Torgauer Kanuvereins angemeldet. Am Freitag, den 12. August, reisten dann 22 neugierige Kanuten an. Unsere Senioren waren natürlich schon am frühen Nachmittag angekommen und nutzten die Zeit für einen ersten Stadtbummel sowie einen Besuch in der Gedenkstätte des schlimmsten Jugendwerkhofes der DDR. Nahe der Elbe befindet sich am historischen Ort die Gedenkstätte "Geschlossener  Jugendwerkhof Torgau". Mit ihrer Dauerausstellung dokumentiert sie die repressiven Machtstrukturen des DDR-Bildungssystems, erinnert an die jugendlichen Opfer der sozialistischen Umerziehungspraxis und thematisiert aktuelle Aufarbeitungsprozesse zur Geschichte der Heimerziehung in der DDR.

Im Laufe des Abends trudelten dann auch die restlichen Teilnehmer ein. Die Kanustation hat vier Zimmer zu vermieten, die ob der unsicher prognostizierten Wetterlage auch dankbar angenommen wurden. So standen auf der kleinen Zeltwiese nur drei Zelte. Nur auf der Betonfläche vor der Bootshalle drängelten sich sechs Wohnmobile und Schlafautos.

Vorweg möchte ich gerne sagen, dass wir in diesem Jahr eine sehr schöne und entspannte Wochenendfahrt bei super tollem Wetter hatten.

Aber nun von Anfang an: Am Freitag trudelten so nach und nach die Sportfreunde vom SCBG auf dem Wasserwanderrastplatz in Groß Wasserburg ein. Einige von uns waren schon am Mittag dort und haben in der Gaststätte gegenüber erst einmal zu Mittag gegessen. Puh… es war schon sehr heiß! Aber nachdem Zelte aufgebaut und Wohnwagen ausgerichtet waren, haben wir es uns im Schatten gemütlich gemacht und geplaudert, gelesen, gedöst.

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