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Die diesjährige Herrentagstour führte uns 25km südlich von Stettin nach Mescherin an die Oder. Mescherin ist ein netter aufgeräumter Ort mit mehreren Gaststätten, einem kleinem Sportboothafen, keiner Einkaufsmöglichkeit und einem Campingplatz mit einem Restaurant nebenan, wo man gut und preiswert deutsche und polnische Gerichte essen kann.

Bei Mescherin ist die Oder in einen West- und einen Ostarm geteilt, dazwischen liegt ein Poldergebiet, weelches schon zu Polen gehört. Auf polnischer Seite befindet sich der Ort Gryfino (Greifenhagen). Der Zugang zum Poldergebiet ist durch etliche alte, nicht mehr in Funktion befindliche, offenstehende Schleusen möglich. Das Poldergebiet wurde nicht kartiert, daher existieren keine genauen Wasserkarten, das Befahren mit Kajaks und Kanus ist geduldet. Für die meisten von uns war es eine „Blaustrichfahrt“, das heißt „Erstbefahrung“. Zwei Sportfreunde hatten schon einmal eine geführte Tour durch das Gebiet mitgemacht. Wir haben unsere Kajaks alle mit einer deutschen Fahne geschmückt, da dieses Pflicht ist, wenn man nach Polen paddelt.

Die 42. Wildwasserfahrt auf erzgebirgischen Wildflüssen fand vom 22.03. bis 24.03.2019 statt. Die LKV-Fahrt stand unter Leitung des Sportclubs Berlin-Grünau.

In diesem Jahr haben die Organisatoren alles richtig gemacht. Auf den Kammlagen des Erzgebirges lagen über 1 m Schnee und sorgten bei der Schneeschmelze für reichlich Wasser. Und zum Termin stiegen die Temperaturen auf angenehme Wärmegrade bei herrlichem Sonnenschein. Damit konnten wir seit sieben Jahren auf die altbekannte Flöha und Zwickauer Mulde verzichten und stattdessen zwei andere Flüsse paddeln.

Am Freitag, den 22. Februar 2019, treffen sich in der Jugendherberge Bad Sulza 122 begeisterte Winterpaddler aus 13 Vereinen. Dabei kommen 71 Sportfreunde aus den LKV Berlin und Brandenburg, 36 Sportfreunde vom LKV Sachsen-Anhalt, 3 Sportfreunde vom Sächsischen Kanu-Verband, 1 Sportfreund vom Thüringer Kanu-Verband, 2 Sportfreunde vom Hessischen Kanu-Verband, vom LKV Niedersachsen 8 Sportfreunde und vom Kanu-Verband Baden-Württemberg 1 Sportfreund. Dabei kommt der am stärksten vertretene Verein aus Potsdam-Rehbrücke mit 32 Sportfreunden.

Nach dem heißen Sommer und warmen Herbst glaubte keiner mehr so recht an eine Winterfahrt. Aber die Kanubären scheinen einen guten Draht zu dem Wetterverantwortlichen in den Wolken zu haben, und rechtzeitig zum Anreisetag gab’s Nachtfrost und auch am Tage nur 2…3 Grad über Null. Also mussten Schal, Pudelmütze und Paddelpfötchen sowie warme Sachen wieder als notwendiges Accessoire zum Paddeln eingepackt werden.

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