• Kanuwandern 001
  • Kanuwandern 002
  • Kanuwandern 003
  • Kanuwandern 004
  • Kanuwandern 005
  • Kanuwandern 006
  • Kanuwandern 007
  • Kanuwandern 008

Nach dem heißen Sommer und warmen Herbst glaubte keiner mehr so recht an eine Winterfahrt. Aber die Kanubären scheinen einen guten Draht zu dem Wetterverantwortlichen in den Wolken zu haben, und rechtzeitig zum Anreisetag gab’s Nachtfrost und auch am Tage nur 2…3 Grad über Null. Also mussten Schal, Pudelmütze und Paddelpfötchen sowie warme Sachen wieder als notwendiges Accessoire zum Paddeln eingepackt werden.

Kanusport hält jung, Kanuwandern noch jünger und erhält ein langes Leben. Kurz nach der Steinzeit wurden von November 1937 bis August 1938 im vorigen Jahrtausend diese fünf Sportfreunde geboren.

 Unsere Jubilare - Regina, Werner, Ulla, Gerhard, Christel

Der Deutsche Kanuverband und sein Landesverband Berlin bestehen seit über 100 Jahren. Damit gehört das jährliche An- und Abpaddeln zu den traditionsreichsten Veranstaltungen in den Fahrtenplänen der Kanuvereine. War es in der Faltbootzeit noch üblich, dass zwischen Ab- und Anpaddeln in den Bootshäusern weitgehend die Boote zur Ruhe gebettet wurden, ist das heutzutage zwar nicht mehr so, trotzdem wurde diese schöne Tradition bis heute beibehalten.

In diesem Jahr sollte es nach zweijähriger Unterbrechung wieder in ein Standquartier nach Dresden gehen. Unsere Senioren reisen bereits am frühen Nachmittag an und genießen im „Schillergarten“ in unmittelbarer Nähe des „Blauen Wunders“ die erste Eierschecke, einen Eiskaffee oder einen Eisbecher. Bis zum späten Abend sind alle 20 Teilnehmer in der Kanustation Wassersportverein Wiking Schweifsterne eingetrudelt. Auf der total vertrockneten Wiese finden sechs Zelte ausreichend Platz, und auch die Schlafautos können sich einigermaßen schallgeschützt hinstellen.

Aufgrund des sehr trockenen Sommers in Mitteleuropa führt die Elbe nur einen mageren Wasserstand von rd. 50 cm am Dresdner Pegel. Das würde sich natürlich negativ auf die Fließgeschwindigkeit auswirken. Also legt  der Fahrtenleiter einen Start in Dresden auf 09.00 Uhr fest. Kein Problem, am Sonnabendmorgen huppen die Ersten bereits um halb sieben um ihre Zelte und Schlafautos. Aber bei den gering bemessenen Sanitäreinrichtungen braucht es schon eine gewisse Zeit, bis 10 Frauen und 10 Männer sich an dem jeweils einzigen Waschbecken durchgedrängelt haben.

 Ein- oder zweimal im Jahr machen wir in unserem Bootshaus ein Sicherheitstraining. Am letzten Sonntag lachte die Sonne vom Himmel und es trafen sich gegen 11 Uhr 19 ! Sportfreunde zum gemeinsamen Üben, Baden, Quatschen und Lachen.

Zum Seitenanfang